Protest im Netz gegen den Schlankheitswahn: Heute darf sich jeder wohlfühlen und den Essensplan brechen.

Symbolbild. Heute ist inoffizieller "Anti-Diättag"
Symbolbild. Heute ist inoffizieller "Anti-Diättag"

Symbolbild. Heute ist inoffizieller "Anti-Diättag"

Sebastian Kahnert/DPA

Symbolbild. Heute ist inoffizieller "Anti-Diättag"

Düsseldorf. Wie wäre es mit einem leckeren Eis? Heute ist der inoffizielle Anti-Diättag. Im Netz wird er mit den Hashtags #yesallwampen oder #antidiät gefeiert. Dieser inoffizielle Feiertag wurde von Mary Evans Young, einer feministischen Schriftstellerin aus Großbritannien, initiiert. 1993 wurde er auf ihren Geburtstag verlegt. Der Tag richtet sich gegen den Hungerwahn und gegen die Diskriminierung von Übergewichtigen. 

Jeder ist schön, so wie er ist

Der Tag bietet die Gelegenheit darüber nachzudenken, was der Schönheitswahn eigentlich bringt und seine gesellschaftlichen Konsquenzen. Schönheitsideale sollen kritisch hinterfragt werden und die Vielfalt von natürlichen Größenunterschieden gewürdigt. Außerdem sollte der 6. Mai ein Tag sein, bei dem es um den Zusammenhang von Magersucht, Diäten und Gewalt gegen Frauen geht.

 

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