Die Familie verabschiedet sich versöhnt von Klausjürgen Wussow, der im Fernsehen „der Chefarzt der Herzen“ war.

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Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

TV-Pfarrer Jürgen Fliege tröstet Wussows Witwe Sabine. Dahinter stehen Wussows Kinder Alexander und Barbara (mit ihrem Mann Albert Fortell). Der Sarg war mit roten und weißen Rosen geschmückt. Fotos (3): Reuters

TV-Pfarrer Jürgen Fliege tröstet Wussows Witwe Sabine. Dahinter stehen Wussows Kinder Alexander und Barbara (mit ihrem Mann Albert Fortell). Der Sarg war mit roten und weißen Rosen geschmückt. (Fotos (3): Reuters)

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Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Berlin. Abschied vom "Chefarzt der Herzen": Familie, Freunde und hunderte Fans haben dem Schauspieler Klausjürgen Wussow am Samstag in Berlin die letzte Ehre erwiesen.
 
Die Predigt bei der Trauerfeier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hielt Fernsehpfarrer Jürgen Fliege, der auch der weinenden Witwe Sabine Wussow tröstend zur Seite stand.

ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte Wussow, der als Professor Brinkmann aus der ZDF-Serie "Schwarzwaldklinik" berühmt wurde, als Fernsehlegende und großen Schauspieler: "Er hat den Zuschauern ein besonderes Stück Menschlichkeit nach Hause gebracht."

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Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

TV-Pfarrer Jürgen Fliege tröstet Wussows Witwe Sabine. Dahinter stehen Wussows Kinder Alexander und Barbara (mit ihrem Mann Albert Fortell). Der Sarg war mit roten und weißen Rosen geschmückt. Fotos (3): Reuters

TV-Pfarrer Jürgen Fliege tröstet Wussows Witwe Sabine. Dahinter stehen Wussows Kinder Alexander und Barbara (mit ihrem Mann Albert Fortell). Der Sarg war mit roten und weißen Rosen geschmückt. (Fotos (3): Reuters)

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Wussows jüngster Sohn, der 14-jährige Benjamin, trauerte mit seinen Stiefgeschwistern.

Wussow, der auch lange Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters war und viele große Theaterrollen spielte, war am 19. Juni im Alter von 78 Jahren demenzkrank in einem Krankenhaus bei Berlin gestorben, beigesetzt wurde er nach der Trauerfeier auf dem Prominenten-Friedhof in Charlottenburg.

"Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben"

Immer wieder hatte der Publikumsliebling, der in vierter Ehe verheiratet war, auch mit Privatleben und Familienkrisen für Schlagzeilen gesorgt. TV-Pfarrer Fliege sprach von Glanz, Licht und Schatten im Leben des Schauspielers. "Jede Krise dieses Lebens war notwendig", sagte Fliege.
 
"Alles ist gut." Mit Blick auf die vier Kinder aus drei Ehen würdigte er Wussows Väterlichkeit. Die Kinder seien ihm das Wichtigste gewesen - "ohne Unterschied".
 
Das Bild, das sich in der Kirche bot, war versöhnlich. Die Familie trauerte gemeinsam, auch Wussows älteste Tochter Konstanze und sein jüngster Sohn Benjamin waren gekommen. Vor dem Altar lag ein Meer von Blumen und Kränzen. "Ich werde dich vermissen", schrieb Roberto Blanco auf einer Schleife.
 
Schauspielerin Christiane Hörbiger und die "Oldies von der Klinik unter Palmen" hatten ebenfalls Kränze geschickt. Der dunkle, mit Goldelementen verzierte Sarg war mit einzelnen roten und weißen Rosen geschmückt. Auf Wunsch Wussows erklang während der Feier ein Lied von Rudolf Schock: "Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben."
 
Zum bewegenden Schlusswort traten Alexander (42) und Barbara (46), die Kinder aus Wussows Ehe mit der 1998 verstorbenen Ida Krottendorf und ebenfalls Schauspieler, ans Pult. "Lieber Papi, wie schon bei der Mami: schlaf’ gut", gab der Sohn seinem Vater mit auf den Weg.
 
Barbara Wussow zeigte sich glücklich, dass sie sich zuletzt ausgesöhnt hätten, "ohne gegenseitige Vorwürfe". Mit Blick auf die friedlich versammelte Patchwork-Familie sagte sie: "Unser gemeinsamer Vater und Großvater ruhe in Frieden. Gute Nacht, Papi."
 
Der Friedhof

Lage Der Waldfriedhof Heerstraße liegt in Berlin-Charlottenburg. Er wurde von 1921 bis 1924 angelegt und gilt als Prominenten-Friedhof.

Gräber von Prominenten Auf dem fast 150 000 Quadratmeter großen Areal sind u. a. der Schauspieler Horst Buchholz, der Kabarettist Wolfgang Gruner, der Maler Georg Grosz und der Politiker Günther Rexrodt begraben.

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