Die 20-jährige Sara Nuru spricht über ihr neues Leben nach dem Sieg bei der Show „Germany’s next Topmodel“.

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Sara Nuru: „Andere Models sind anfangs oft skeptisch.“

Sara Nuru: „Andere Models sind anfangs oft skeptisch.“

dpa

Sara Nuru: „Andere Models sind anfangs oft skeptisch.“

In Heidi Klums "Germany’s next Topmodel" ging sie als Siegerin vom Feld: die 20-jährige Sara Nuru. Natürlich habe dies ihr Leben verändert, sagt Nuru. Seit dem spannenden Finale Ende Mai ist das Model fast durchgehend unterwegs. Nahezu ist sie jeden Tag in einer anderen Stadt. Wenig Zeit bleibt im Moment für Familie und Freunde.

Sara, seit drei Monaten sind Sie "Germany’s next Topmodel", wie hat sich Ihr Leben seither verändert?

Sara Nuru: Mein Leben hat sich total verändert. Seit dem Finale Ende Mai bin ich fast durchgehend unterwegs. Ich bin nahezu jeden Tag in einer anderen Stadt, mache meine Kampagnen für Maybelline, C&A, Venus, Sony Ericsson und McDonald’s. Natürlich hatte ich auch einige Fotoshootings wie zum Beispiel für den neuen Lambertz Kalender oder die "Gala".

Wird man als "Germany’s next Topmodel" von den anderen Models akzeptiert?

Nuru: Manchmal sind die anderen Models anfangs skeptisch, weil ich ja oft auch ein Kamerateam im Schlepptau habe. Aber wenn sie dann mit mir sprechen, ist das Eis meist schnell gebrochen.

Sara Nuru wurde am 19. August 1989 in Erding geboren. Ihre Eltern waren 1986 von Äthiopien nach Süddeutschland gekommen. Sara hat drei Schwestern.

Von Februar bis Ende Mai war sie in der vierten Staffel der Castingshow Germany’s next Topmodel zu sehen. Ihr Freund Philipp hatte die Schülerin zur Teilnahme überredet. Am 21. Mai hat Sara die Show gewonnen.

Was unterscheidet Sie von anderen Models, was sind Ihre besonderen Eigenschaften, die Ihnen internationalen Erfolg verschaffen könnten?

Nuru: Ich glaube, wenn man den Willen und Ehrgeiz hat, kann man es schaffen. Wichtig ist aber neben der Tatsache, dass man sich immer treu bleiben muss, natürlich auch, ob der Typ, den man darstellt, gerade gefragt ist.

Ist das Leben in der Modewelt so, wie sie es erwartet haben?

Nuru: Eigentlich schon. Ich wusste, dass es ein gleichermaßen anstrengender wie aufregender Job sein wird. Aber ich bin selbst immer wieder erstaunt, dass ich diesen Job ja erst seit etwa drei Monaten mache und schon so viel gelernt habe.

In der Show gab es Laufsteg-Training und Übungen, gibt es jetzt noch Model-Unterricht für Sie?

Nuru: Jeder Tag ist quasi wie Unterricht für mich, sei es bei Fotoshootings, auf dem Laufsteg oder bei Interviews. Ich lerne immer dazu.

Bei "GNTM" waren Sie der Sonnenschein. Ist Ihnen in den vergangenen Wochen mal das Lachen vergangen?

Nuru: Da gab es bestimmt den ein oder anderen Moment, wo mir das Lachen vergangen ist, aber sobald ich wieder vor der Kamera oder auf dem Laufsteg stand, ist mein Lachen automatisch wieder da gewesen. Mein Job macht mir riesig Spaß, und ich freue mich sehr, dass ich mit so vielen tollen Leuten zusammenarbeiten darf.

Wie oft haben Sie noch Zeit für Familie, Freunde und Ihren Freund Philipp?

Nuru: Das ist schon etwas schwieriger geworden aufgrund meiner ständigen Reisen, aber glücklicherweise finden manche Jobs auch direkt in München statt, somit bin ich von meinen Lieben nicht allzu lange getrennt.

Wie ist der Kontakt zu Ihren Mitstreiterinnen von "GNTM"?

Nuru: Wir sehen uns zwar nicht mehr so oft, aber telefonieren oder simsen uns regelmäßig. Ansonsten sehen wir uns häufig auf Events, das ist immer wieder schön.

Meldet sich Heidi Klum noch ab und zu?

Nuru: Ja, wir haben öfters telefoniert, aber momentan hat sie natürlich privat andere Prioritäten. Sie hat mir aber angeboten, mich immer bei ihr melden zu können.

Sie bezeichnen Essen als Ihr Hobby, können Sie sich als Profi-Model jetzt noch leisten, alles zu essen, was Ihnen schmeckt?

Nuru: Klar achte ich jetzt mehr auf meine Ernährung als vorher, aber durch regelmäßigen Sport darf ich ab und an auch mal richtig sündigen.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus - beruflich und privat?

Nuru: Außer der Tatsache, dass ich irgendwann auch mal ins Ausland gehen möchte, plane ich nicht wirklich. Ich genieße meine momentane Zeit so sehr, dass ich einfach alles auf mich zukommen lasse - genau so wie alles überhaupt angefangen hat.

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