Paul Hogan
Paul Hogan sieht seinen Ruf geschädigt.

Paul Hogan sieht seinen Ruf geschädigt.

dpa

Paul Hogan sieht seinen Ruf geschädigt.

Sydney (dpa) - «Crocodile Dundee»-Star Paul Hogan (71) will die Behörden in seinem Heimatland Australien wegen Rufschädigung verklagen. Strafverfolger hatten im November Ermittlungen gegen Hogan wegen angeblicher Steuerhinterziehung eingestellt - mangels «Aussichten, eine Verurteilung zu erreichen», wie es hieß.

Sein Klient sei fälschlich als «Verbrecher, Betrüger, Geldwäscher und Steuerhinterzieher» dargestellt worden, sagte sein Anwalt Andrew Robinson nach Presseberichten. Das habe seinen Ruf geschädigt.

Hogan liegt seit Jahren mit den australischen Steuerbehörden im Clinch. Sie werfen ihm vor, Filmhonorare auf Offshore-Konten vor der Steuer zu verbergen. Angeblich schuldet der Schauspieler 150 Millionen australische Dollar Steuern - 115 Millionen Euro. Der Streit ist nicht beigelegt, lediglich die strafrechtlichen Ermittlungen wurden eingestellt. Hogan werde die Angelegenheit mit den Steuerbehörden regeln, sagte der Anwalt.

Hogan war in den 80er Jahren mit den «Crocodile Dundee»-Filmkommödien über einen furchtlosen Krokodilfänger im australischen Outback weitberühmt geworden. Er heiratete die damaligen Hauptdarstellerin, die US-Schauspielerin Linda Kozlowski, und lebt mit ihr heute in den USA.

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