Nina Hoss
Eigene Versäumnisse sieht sich Nina Hoss nur ungern an. Foto: Hannibal Hanschke

Eigene Versäumnisse sieht sich Nina Hoss nur ungern an. Foto: Hannibal Hanschke

dpa

Eigene Versäumnisse sieht sich Nina Hoss nur ungern an. Foto: Hannibal Hanschke

Hamburg (dpa) - Die Schauspielerin Nina Hoss kann anderen gut verzeihen. «Es gelingt mir meist gut, ein Vergehen auf sich beruhen zu lassen und beim nächsten Streit nicht wieder hervorzukramen», sagte sie der Philosophie-Zeitschrift «Hohe Luft». «Ich bin nicht nachtragend.»

Das Wort «Entschuldigung» mag die 39-Jährige, die im Kinodrama «Phoenix» eine traumatisierte Holocaust-Überlebende spielt, gar nicht. Sie bevorzugt die Wendung «Es tut mir leid». «Ich finde, das ist die stärkere Form, die ehrlichere.»

Sich selbst kann die Schauspielerin schwerer verzeihen. «Meine Versäumnisse schaue ich mir nur ungern an.» Am ehesten beschäftigten sie Dinge, die sie sich nicht getraut habe zu tun: «Ich glaube, was man nicht getan hat, bereut man am ehesten.»

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