Von den gefährlichen Höhen des Mount Everests ins Filmstudio: Reinhold Messner sucht neue Herausforderungen.
Von den gefährlichen Höhen des Mount Everests ins Filmstudio: Reinhold Messner sucht neue Herausforderungen.

Von den gefährlichen Höhen des Mount Everests ins Filmstudio: Reinhold Messner sucht neue Herausforderungen.

dpa

Von den gefährlichen Höhen des Mount Everests ins Filmstudio: Reinhold Messner sucht neue Herausforderungen.

Nürnberg (dpa) - Der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner (66) will künftig Spielfilme drehen. Die Produktionen sollen die Begegnung zwischen Mensch und Wildnis zeigen, sagte Messner der Nürnberger Obdachlosenzeitung «Straßenkreuzer».

Nachdem er Anfang Juli sein fünftes Messner Mountain Museum eröffnet habe, suche er nun eine neue Aufgabe. «Der Film hat Bilder, Sprache, die Musik und vielleicht auch Gerüche - man kann vollständig in Emotionen eintauchen. Niemand muss mehr selbst auf den Mount Everest steigen», betont er in der August-Ausgabe des Blattes.

An seiner Leidenschaft für das Bergsteigen habe sich trotz seines Alters nichts geändert. «Vor einer Woche war ich mit meinem Sohn in einer senkrechten Wand, 1000 Meter hoch. Es war wieder wie früher: Ich fühlte mich unglaublich wach, der Adrenalinspiegel ist am Anschlag.» Trotzdem sei Bergsteigen schizophren: «Dorthin zu gehen, wo man umkommen kann, um nicht umzukommen», sagte Messner.

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