Richard Lugner
Richard Lugner bittet Kim Kardashian zum Opernball. Foto: Herbert Neubauer

Richard Lugner bittet Kim Kardashian zum Opernball. Foto: Herbert Neubauer

dpa

Richard Lugner bittet Kim Kardashian zum Opernball. Foto: Herbert Neubauer

Wien (dpa) - Richard Lugner, Unternehmer und Unikum, hat gern zahme Frauen an seiner Seite.

Er nennt sie «Katzi», «Mausi», «Kolibri». Für den Wiener Opernball am 27. Februar wechselt der Österreicher wieder für einen Tag das Beuteschema. Mit US-Starlet und Reality-TV-Größe Kim Kardashian (33) hat er sich für viel Geld eine selbstbewusst auftretende Diva ausgesucht. «Sie ist nicht einfach. Sie hat eine Menge Zicken und Wünsche», sagte der 81-Jährige am Montag in Wien bei der Bekanntgabe des Namens. Eigene Friseurin, eigene Visagistin, eigene Bodyguards - das ließ den Bauunternehmer mit dem Spitznamen «Mörtel» bei aller Freude über den Coup auch etwas stöhnen.

Die Extra-Wünsche des It-Girls und seines Gefolges hatten in der Wiener Hotelszene schon für Aufsehen gesorgt. Die Angst des medienverliebten 81-Jährigen war groß, dass der Name ganz ohne eigenen Auftritt durchsickert. «Sie ist ein Volltreffer», meinte Lugner, der seit 1992 große und weniger große Namen in seine Loge bittet. Kardashian bringt nicht viel Zeit mit. Die 33-Jährige wolle das vertragliche Pflichtprogramm - Pressekonferenz, Autogrammstunde, Opernball-Besuch - alles an einem Tag erledigt wissen.

Zu den Kosten der PR-Aktion, die auch sein Einkaufszentrum in Szene setzt, äußerte sich Lugner wie gewohnt nicht. Kardashian sei «ja keine Prostituierte, dass man das Geld verlautet, was sie kriegt.» Dabei muss und will Lugner auch diesmal einen zweiten Gast finanzieren. Die Wahl fiel auf die Miss World 2011, die 24-jährige Venezuelanerin Ivian Sarcos. Lugner beschrieb sie äußerst flapsig als «wilde Schwarze.» Ihr Lebenslauf spricht eine andere Sprache: Mit acht Jahren Vollwaise, als eines von zwölf Geschwistern im Kloster aufgewachsen, Diplomatie-Studentin.

Die Lugner-Loge könnte richtig voll werden, wenn noch vage Pläne für eine dritte Frau reifen. «Ich habe aber nur zwei Plätze in der ersten Reihe», zügelte sich Lugner selbst ein wenig. Es habe Verhandlungen mit «Dschungelcamp»-Frontfrau Larissa Marolt gegeben, aber inzwischen sei sie ihm zu teuer, ließ der 81-Jährige durchblicken. So blieb es bei der allgemeinen Zielvorgabe: «Sehr jung und blond», soll sie sein.

Zum unfallfreien Charmeur schafft es Lugner in diesem Leben wohl nicht mehr. So machen ihm die angeblichen Gewichtsprobleme von Kardashian nach der Geburt ihres ersten Kindes im Juni 2013 gewisse Sorgen. «Ich hoffe, bis zum Opernball hat sie wieder eine Model-Figur.» Wegen seiner übersichtlichen Englisch-Kenntnisse falle ihm die Unterhaltung mit den internationalen Gästen nicht leicht, räumte Lugner ein. «Die Venezuelanerin ist wieder in Französisch sehr gut». «Der Sprache», fügte Lugner hinzu.

Fraglich, ob beim Opernball ein echter Funke überspringt. Dennoch ist Lugner Optimist. «Ich bin seit kurzem unbeweibt. Das wird sich wieder ändern, ob vor oder nach dem Opernball, kann ich noch nicht sagen.»

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer