Hape Kerkeling
Hape Kerkeling stellte sich hinter Wulff. Foto: Marc Müller

Hape Kerkeling stellte sich hinter Wulff. Foto: Marc Müller

dpa

Hape Kerkeling stellte sich hinter Wulff. Foto: Marc Müller

Hannover/Berlin (dpa) - Hape Kerkeling (47) hat ein flammendes Plädoyer für Bundespräsident Christian Wulff gehalten. NDR-Talkerin Bettina Tietjen (52) hatte Kerkeling zuvor gefragt, ob an dem existierenden Gerücht seines Pro-Wulff-Facebook-Eintrags eigentlich etwas dran sein und wenn ja, warum er das gemacht habe.

«Ich hatte das Gefühl, dass diese Debatte um den Bundespräsidenten unverhältnismäßig hochgekocht wurde und man den Eindruck gewinnen konnte, es ging nicht mehr so sehr darum, aufzuklären, was da nun passiert ist oder nicht, sondern es ging darum, den Bären nun zu erlegen und sich das Fell zu teilen», sagte der Entertainer in der TV-Talkshow «Tietjen und Hirschhausen» (NDR) aus Hannover. «Und das hat mich so geärgert, dass ich an meine Facebook-Freunde geschrieben hab'.»

Kerkeling ging in der Talksendung auch noch einmal auf die ZDF-Show «Wetten, dass..?» ein: «Ich hatte den Eindruck, dass die Presse durchaus mich auch in diese Rolle drücken will», sagte er elf Wochen nach seinem öffentlichen «Nein» zur Nachfolge von Thomas Gottschalk bei der Samstagabendshow. «Es wurde spekuliert und immer wieder spekuliert. Mir wurden Dinge in den Mund gelegt, die ich so nicht gesagt habe. Und das war auch einer der Gründe, warum ich gesagt habe: Nein, das tu ich mir auf Dauer nicht an. Diese Dauerbeobachtung und mich ständig gegenüber der "Bunten" und der "Bild" rechtfertigen müssen, das schien mir wenig Spaß zu machen.»

Zuvor habe er «natürlich drüber nachgedacht», «Wetten, dass..?» zu übernehmen und auch Gespräche geführt. Er habe sich dann aber eben zum Nein entschieden.

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