Christine Neubauer
Christine Neubauer und Lambert Dinzinger gehen in Zukunft getrennte Wege.

Christine Neubauer und Lambert Dinzinger gehen in Zukunft getrennte Wege.

dpa

Christine Neubauer und Lambert Dinzinger gehen in Zukunft getrennte Wege.

München/Köln (dpa) - Schauspielerin Christine Neubauer («Moppel- Ich») und ihr Ehemann, der Sportjournalist Lambert Dinzinger, haben sich nach 21 Jahren getrennt.

«Dieser Schritt ist uns beiden sehr schwer gefallen, aber Lambert und ich sind seit Jahrzehnten befreundet, und das wird auch in Zukunft so bleiben», teilte die 48- jährige Neubauer über ihre Kölner PR-Agentur mit. «Diese Trennung ist die Trennung eines Ehepaares, als Familie bleiben wir zusammen.»

Neubauer lernte Dinzinger kennen, als sie 15 Jahre alt war. Seit 1990 sind sie verheiratet, bislang lebten sie zusammen in München und galten als Vorzeigepaar in der schnelllebigen Welt der Promis. 2005 wurden sie in der ARD-Sendung «Der große Partnerschaftstest» zum «harmonischsten Paar Deutschlands» erklärt, weil sie 15 von 20 Fragen übereinstimmend beantworteten.

Die Entscheidung zur Trennung hätten sie vor geraumer Zeit gemeinsam getroffen, ließ Neubauer am Donnerstag mitteilen. «So traurig es auch ist, wir haben die Gefühle füreinander verloren. Wir haben wirklich gekämpft. Aber wir haben es einfach nicht geschafft. Dass wir jetzt unsere Trennung als Ehepaar bekanntgeben, ist insofern Teil eines längeren Prozesses.»

Christine Neubauer, die zwei Semester Psychologie studiert hat, ist - obwohl Kritiker ihr oft seichte Unterhaltung vorwerfen - die meistbeschäftigte Schauspielerin im deutschen Fernsehen und auf den Roten Teppichen der Bundesrepublik zu Hause. Im Jahr 2009 war sie im Schnitt jeden dritten Tag im Fernsehen zu sehen, 2010 kaum weniger. 2004 stand Neubauer für die zeitgenössischen Umsetzung des Dramas und Heimatfilms «Die Geierwally» vor der Kamera, zuletzt spielte sie im ARD-Zweiteiler «Der kalte Himmel» die Mutter eines Autisten.

Ihre Ausbildung bekam Neubauer an der Schauspielschule in München und am Lee Straßberg Institute in New York. Der Durchbruch gelang ihr in den 1980er Jahren mit der TV-Serie «Die Löwengrube». Für ihre Rolle der Traudl Grandauer erhielt sie den ersten ihrer zwei Grimme- Preise.

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