Klausjürgen Wussows Sohn Alexander hat sich als Schauspieler etabliert. Jetzt tritt er in Düsseldorf auf.

Ab Ende Juli spielt Alexander Wussow, genannt Sascha, in der Komödie.
Ab Ende Juli spielt Alexander Wussow, genannt Sascha, in der Komödie.

Ab Ende Juli spielt Alexander Wussow, genannt Sascha, in der Komödie.

David Young

Ab Ende Juli spielt Alexander Wussow, genannt Sascha, in der Komödie.

Düsseldorf. Mit 21 stand Alexander Wussow (genannt Sascha) neben seinem Vater in der „Schwarzwaldklinik“ vor der Kamera. Seitdem sind fast 30 Jahre vergangen, in denen sich der Sohn des Arztes der Fernsehnation, Professor Brinkmann – Klausjürgen Wussow (1929-2007) –, als Schauspieler freigeschwommen und etabliert hat. Von Ende Juli bis Anfang September steht der 48-Jährige in dem Stück „Zusammen ist man weniger allein“, nach dem Roman von Anna Gavalda, auf den Brettern der Düsseldorfer Komödie.

 Herr Wussow, was bedeutet für Sie das Debüt in Düsseldorf?

Wussow: Dabei denke ich an meine Eltern, die sich hier im Schauspielhaus Ende der 50er Jahre kennengelernt haben. Meine Mutter Ida Krottendorf, eine Wiener „Burg“-Schauspielerin, war hier engagiert, denn Düsseldorf galt unter Karl-Heinz Stroux als erste deutsche Theateradresse. Mein Vater spielte in Frankfurt, kam als Gast an den Rhein. Hier verliebten sie sich und heirateten, beide in zweiter Ehe.

 Wurde der Name Wussow zum Türöffner für Sie?

Wussow: Vielleicht als Sprungbrett, das Wasser ist aber kälter als bei anderen. Man muss Produzenten und Redakteure überzeugen, sonst ist man schnell weg vom Fenster. Da zählt nur Leistung. Die Sache ist dann, sich einen Vornamen zu machen. Das hat bei mir und meiner Schwester Barbara geklappt.

Alexander Wussow wurde am 6. Oktober 1964 in Wien geboren. Seit 1995 drehte er zahlreiche TV- und Kinofilme.

In der Komödie an der Steinstraße spielt er in „Zusammen ist man weniger allein“. Karten unter Telefon 0211/133 707 oder 32 51 51.
 

 Die Kindheit im Hause Wussow also doch ein Vorteil?

Wussow: Ja, aber nur, weil Barbara und ich mit bedeutenden Theaterleuten, wie Oskar Werner und Otto Schenk, groß geworden sind und viel von ihnen lernen konnten.

 Und die „Schwarzwaldklinik“?

Wussow: Sie wurde für uns privat zum roten Tuch, denn wir konnten keinen Schritt ohne Beobachtung machen. Wurde ich mit einer Frau an irgendeinem Ort gesehen, spekulierte man sofort über eine Beziehung. Das habe ich gehasst. Dennoch: 2004/2005 habe ich an dem Schwarzwaldklinik-Special (Nächste Generation) mit meinem Vater teilgenommen. Nach einer Sensationsquote (17,5 Millionen Zuschauer) war Schluss.

 Sie gelten als Einzelgänger.

Wussow: Ja, das bin ich privat, im Beruf ist das anders. Da passe ich mich schnell an, an Regisseure und Kollegen.

 Sie malen auch?

Wussow: Ja, seit 20 Jahren. Malen ist aber kein Hobby, sondern ein Ventil. Es befreit mich vom Druck des Schauspielens genauso wie Sport und Fitness-Training.

 Kommt Barbara zu Ihrer Premiere?

Wussow: Mal schauen, das ist noch nicht sicher.

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