Zsa Zsa Gabor
Eine Amputation scheint unausweichlich: Zsa Zsa Gabor.

Eine Amputation scheint unausweichlich: Zsa Zsa Gabor.

dpa

Eine Amputation scheint unausweichlich: Zsa Zsa Gabor.

Los Angeles (dpa) - Die Ärzte von Zsa Zsa Gabor (93) drängen auf eine Beinamputation, um das Leben der schwer kranken Filmdiva zu retten. Bis Freitag müsse er eine Entscheidung treffen, teilte Gabors Ehemann, Prinz Frédéric von Anhalt (67), der Nachrichtenagentur dpa mit.

«Das ist eine ganz schwierige Sache», sagte der gebürtige Deutsche. Neuesten Untersuchungen zufolge sei eine Entzündung im rechten Unterschenkel der Patientin bereits auf den Knochen übergegangen. Die Ärzte wollten das Bein oberhalb des Knies abnehmen.

Gabor war Anfang Januar mit einer nicht verheilenden Beinwunde in das Ronald-Reagan-Krankenhaus der Universität von Kalifornien in Los Angeles gebracht worden. Auf der Intensivstation wird sie intravenös mit einem hoch dosierten Antibiotikum behandelt. Die Wunde war durch ein großes Blutgerinnsel entstanden, das sich ausgebreitet hatte. «Meine Frau weiß nur, dass sie eine Wunde am Bein hat» sagte von Anhalt. Sie sei zu krank, um selbst eine Entscheidung zu treffen.

Im vergangenen Juli hatte sich die Schauspielerin beim Sturz aus dem Bett die Hüfte gebrochen, die Ärzte setzten ein neues Hüftgelenk ein. Seither wurde die betagte Patientin wiederholt ins Krankenhaus gebracht.

Die meisten Hollywood-Filme drehte die gebürtige Ungarin in den 1950er Jahren, darunter «Moulin Rouge» (1953) und «Im Zeichen des Bösen» (1957). Sie ist seit 1986 mit von Anhalt verheiratet. Er ist ihr achter Ehemann.

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