Jan Fedder
Jan Fedder ist auf dem Weg der Besserung. Foto: Fabian Bimmer

Jan Fedder ist auf dem Weg der Besserung. Foto: Fabian Bimmer

dpa

Jan Fedder ist auf dem Weg der Besserung. Foto: Fabian Bimmer

Hamburg (dpa) - Schauspieler Jan Fedder (58) will nach Krebsverdacht und Strahlentherapie in vier Wochen wieder für sein «Großstadtrevier» vor der Kamera stehen.

«Ich bin glücklich, dass es wieder aufwärts geht», sagte er der «Hamburger Morgenpost». Fünf Monate habe er dann pausiert. Im ARD-Dauerbrenner «Großstadtrevier», wo Fedder seit rund 20 Jahren den TV-Polizisten Dirk Matthies gibt, sprang sein Kollege Peter Lohmeyer zwischenzeitlich für ihn ein.

Wegen des Krebsverdachts «gab's auch gleich das volle Programm Bestrahlung, damit wir es im Anfangsstadium stoppen können», erzählte Fedder der «Bild»-Zeitung. «Jetzt geht es mir gut», sagte er. «Aber ich habe eine wirklich harte Zeit hinter mir.» Von Zigaretten lasse er, der vorher 50 Stück am Tag geraucht habe, inzwischen die Finger. «Nicht eine habe ich mehr angerührt. Wenn dir der Arzt sagt: "Herr Fedder, es ist vorbei", dann ist es auch vorbei», sagte er.

Fedder, der im ARD-Film «Stille» (13. Februar/20.15 Uhr) wieder auf dem Bildschirm zu sehen ist, fuhr den Berichten zufolge während der Strahlentherapie Tag für Tag ins UKE. Eine Gewebeveränderung am Gaumen war bei ihm entdeckt worden. Acht Kilo habe er in den vergangenen Monaten abgenommen. «Du hast keinen Appetit mehr, weil du nichts mehr schmeckst. Du bist immer müde und kaputt, aber ich bin auf einem guten Weg», sagte er der «Hamburger Morgenpost».

«Lässt so eine Diagnose einen harten Kerl wie Fedder nachdenklich werden?», fragte die «Bild»-Zeitung. «Ich lebe jetzt nicht bewusster, das ist Quatsch», erklärte er. «Aber ich denke jetzt: Sollte es mich mal irgendwann erwischen, dann hoffe ich, dass es schnell geht!»

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