Es gibt viel über die Hanfpflanze zu sagen, wobei man oft nur über die klassischen Themen liest. Als kleine Abwechslung zur ewigen Diskussion über die Legalisierung von Cannabis in Deutschland oder dem erneuten Pfund einer privaten Growbox beim Nachbarn, haben wir fünf der schrägsten Fakten über Cannabis zusammengetragen:

1. Er baute Hanf an – George Washington
George Washington, erster amerikanischer Präsident (1789 bis 1779), baute in seinem Garten Hanfpflanzen an. Diese Fakten sind seinem archivierten Tagebuch zu entnehmen, in dem immer wieder eindeutige Zitate auftauchen, die Rückschlüsse auf sein grünes Hobby zulassen. So finden sich dort Auszügen wie: „…habe zu spät begonnen, die männlichen von den weiblichen Pflanzen zu trennen. [..] ziehe den männlichen Hanf daher auf.“ Oder: „War drei Wochen zu spät für den blühenden Hanf.“
Besonders die direkten Aussagen über männliche und weibliche Hanfpflanzen lassen darauf schließen, dass er gezielt eine THC reiche Ernte erzielen wollte. Weiterhin finden sich in den Tagebüchern Hinweise, dass er Cannabis gerne gegen diverse Schmerzen genutzt hat.

2. William Shakespeare rauchte wohl gerne mal ein Pfeifchen
Es wurden von Wissenschaftlern, 24 nachweislich von William Shakespeare (1564 bis 1616) benutzte Pfeifen untersucht. Dabei wurden bei der Gaschromatographie Massenspektrometrie in mindesten acht der Pfeifen Rückstände von Marihuana entdeckt. Dabei kamen mindestens vier der Pfeifen nachweislich aus Shakespeares privatem Eigentum.

3. Babys konsumieren Marihuana?
Bei verschiedenen Testergebnissen wurden ganz überraschen Babys positiv auf Marihuana getestet. Doch wie kann das sein? Haben die Mütter während der Schwangerschaft Cannabis konsumiert oder fütterten ihre Eltern sie mit „Magischen Kuchen“?
Die Antwort ist: „Nein“. Es stellte sich heraus, dass in verschiedenen Babyprodukten, wie Seifen oder Shampoos Stoffe enthalten sind, die von Drogentests falsch interpretiert werden. So wurden positive Testergebnisse bescheinigt, obwohl vorher lediglich Babypflegeprodukte genutzt worden waren.

4. Coffee Shops – Verkaufen aber nicht einkaufen
In den Niederlanden und besonders in Amsterdam herrscht eine ganz besondere Gesetzgebung was den Handel und den Konsum von Cannabis betrifft. Was von Amsterdam-Touristen als freies Mekka des Cannabis-Konsums gefeiert wird, ist genau genommen nicht ganz korrekt. Cannabis ist auch in den Niederlanden per Gesetz verboten, wird allerdings von offizieller Seite geduldet. Dies führt dazu, dass besonders in Amsterdam Cannabis verkauft und konsumiert werden kann. Anbieter wie Sensi Seeds haben hier ihre Shops und eine große Fan-Gemeinschaft.
Interessant ist dabei allerdings, dass Coffee Shops Cannabis verkaufen aber nicht einkaufen dürfen! Die erwähnte Duldungspolitik blieb hier in der ersten Phase stecken, wodurch der Einkauf bisher nie geregelt wurde. Dadurch sind die Shops gezwungen ihre Ware „offen“ auf dem Schwarzmarkt zu beziehen, um sie dann „geduldet“ im eigenen Shop zu verkaufen.

5. Schweine in Bhutan
In Bhutan wuchert tatsächlich überall Hanf. Was bei uns in Deutschland die Brennnessel ist, ist in Bhutan die Hanfpflanze. Allerdings ist der Konsum der Pflanze dort nicht üblich und wie Rauchen im Allgemeinen verboten. Allerdings wird die Pflanze oft zum Füttern der Schweine genutzt, um diese ruhiger zu machen und ihren Appetit anzuregen. Dadurch fressen sie mehr und werden fetter!