Berlin (dpa) - In den USA wird dem Mann bereits Kultstatus attestiert - Friedrich Liechtenstein biete einen Blick in Deutschlands Konsumwelten, behauptet das Internet-Magazin «Slate».

Tatsächlich hat der Disco-Künstler aus Berlin bereits mehrere Millionen Klicks bei YouTube bekommen, viele Medien berichteten in den vergangenen Tagen. Hans-Holger Friedrich, wie Liechtenstein bürgerlich heißt, preist in den zum Klick-Hit gewordenen Video etwas mehr als drei Minuten lang allerlei Ware zu Elektro-Klängen an. Vom tiefgekühlten Dorsch bis zum Klopapier - alles ist «supergeil».

Der gelernte Puppenspieler und Theatermann nennt sich Flaneur und Entertainer, seine Shows mischen Trash-Komödie und Bekenntnis. Jetzt hat sich Liechtenstein als Vertreter des hippen Berlin mit einem Videoclip (und einigen kürzeren «Supergeil»-Spots) in den Dienst einer Handelskette gestellt. Sie ließ das bereits 2013 veröffentlichte Lied «Supergeil» (von Der Tourist Feat. Friedrich Liechtenstein) auf sich ummünzen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer