Wildpferdefang im Merfelder Bruch
Fänger fangen beim Wilfpferdefang im Merfelder Bruch einen Hengst. In jedem Jahr werden die einjährigen Hengste aus der Dülmener Wildpferdherde gefangen.

Fänger fangen beim Wilfpferdefang im Merfelder Bruch einen Hengst. In jedem Jahr werden die einjährigen Hengste aus der Dülmener Wildpferdherde gefangen.

Kevin Kurek

Fänger fangen beim Wilfpferdefang im Merfelder Bruch einen Hengst. In jedem Jahr werden die einjährigen Hengste aus der Dülmener Wildpferdherde gefangen.

Düsseldorf. Sie gehören zu den größten Naturspektakeln, die Nordrhein-Westfalen zu bieten hat: Circa 400 Wildpferde leben bis heute in dem Naturschutzgebiet Merfelder Bruch in Dülmen. Damit die Herde nicht zu groß wird und die männlichen Tiere sich nicht bei Rangkämpfen verletzen, müssen nach Angaben des Besitzers regelmäßig einige Hengste eingefangen werden – ein Ritual, das die Stadt traditionell am letzten Samstag im Mai mit einem großen Volksfest verbindet. Die eingefangenen Tiere werden anschließend versteigert.

Hatte es in den vergangenen Jahren Proteste von Tierschützern gegeben, dass die Fänger die Tiere grob am Hals packten und sie zu Boden drückten, wurde das Ereignis am Wochenende nun von einer Expertin der Tierärztlichen Hochschule in Hannover begleitet. Die Verhaltensbiologin Willa Bohnet schult die Fänger und bringt ihnen den sanfteren Fang bei. Proteste von Tierschützern blieben aus. dpa

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