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Lukas Schulze

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Düsseldorf. Die nordrhein-westfälischen Hochschulen engagieren sich stark, um Flüchtlingen den Weg in ein Studium zu ebnen. Wie das NRW-Wissenschaftsministerium mitteilte, stellt das Land seit dem Wintersemester 2016/17 bis zu 30 Millionen Euro jährlich für die Integration von Flüchtlingen an Hochschulen zur Verfügung. Nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Bonn haben sich seitdem 30 von 34 antragsberechtigten Hochschulen um Mittel für das Programm „NRWege ins Studium“ beworben.

Darüber hinaus fördert das Ministerium Stipendienplätze in einem Führungskräfte-Programm für Syrier und für bedrohte Wissenschaftler. Wie aus einer kürzlich in Essen veröffentlichten Studie des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung hervorgeht, schaffen immer mehr junge Migranten in NRW den Hochschulzugang. Demnach haben ihre Eltern – vor allem die Mütter – den größten Einfluss, um ihre Kinder für ein Studium zu motivieren.

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