Badestelle an der Ruhr
Ben, Micha, Luca und Luca springen von einem neuen Steg in den Baldeneysee. Seit der Saisoneröffnung am 6. Mai konnte bereits an 22 Tagen in der Ruhr gebadet werden.

Ben, Micha, Luca und Luca springen von einem neuen Steg in den Baldeneysee. Seit der Saisoneröffnung am 6. Mai konnte bereits an 22 Tagen in der Ruhr gebadet werden.

Bernd Thissen

Ben, Micha, Luca und Luca springen von einem neuen Steg in den Baldeneysee. Seit der Saisoneröffnung am 6. Mai konnte bereits an 22 Tagen in der Ruhr gebadet werden.

Essen. Dank eines neuen Bewertungssystems für die Wasserqualität der Ruhr können Besucher in dem einst schwer verdreckten Industriefluss wieder häufiger baden. Seit dem Saisonbeginn am 6. Mai sei das Baden bereits an 22 Tagen möglich gewesen, sagte Holger Walterscheid, Betreiber des Freizeitgeländes „Seaside Beach Baldeney“, zu dem eine bewachte Badestelle an der Ruhr gehört. „Wir sind schon überrascht, dass es im Mai so viele Tage geworden sind.“ Die Badestelle war 2017 nach 46 Jahren Badeverbot wiedereröffnet worden. Sie liegt am Baldeneysee, der aufgestauten Ruhr im Essener Süden.

Im Jahr der Wiedereröffnung 2017 war das Baden aus Sorge um die Wasserqualität zunächst nur an insgesamt 47 Tagen erlaubt. Für 2018 haben die Behörden aufgrund guter Erfahrungen im Vorjahr das Bewertungssystem aber gelockert. Für die gesamte Saison ist Walterscheid daher optimistisch: „Ich denke, dass wir eine dreistellige Anzahl von Badetagen erreichen werden.“ Überlegungen zum Baden in der Ruhr gibt es inzwischen auch in Mülheim und Bochum.

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