Comeback: In NRW leben immer mehr Störche.

Störche in NRW
Störche erleben derzeit ein Comeback in nordrhein-westfälischen Gefilden. (Symbolfoto)

Störche erleben derzeit ein Comeback in nordrhein-westfälischen Gefilden. (Symbolfoto)

Friso Gentsch

Störche erleben derzeit ein Comeback in nordrhein-westfälischen Gefilden. (Symbolfoto)

Der Legende nach bringen die Störche die Menschen-Babys. Aber die Vögel haben auch eigenen Nachwuchs – und sind auf diesem Gebiet immer erfolgreicher. In NRW jedenfalls leben immer mehr Störche. Der Bestand habe seit 1991 laufend zugenommen, sagte der Ornithologe Michael Jöbges in Recklinghausen.

In diesem Jahr zählten der Vogelkundler und weitere Helfer in ganz NRW rund 260 Storchen-Brutpaare. 2016 waren es 220 Brutpaare. „Dieses Jahr gab es auch wenig Brutverluste“, sagte Jöbges. Die Storcheneltern zogen 470 Jungvögel auf, gegenüber 365 im Vorjahr. Dem Fachmann zufolge war der Tiefpunkt in der Geschichte der Störche in NRW das Jahr 1991 mit damals nur noch drei Paaren im ganzen Land.

Dass der Bestand sich seitdem erholt habe, liege unter anderem an der Verbesserung der Lebensräume für den Großvogel. Aber der Storch habe auch seine Ernährung erweitert und fresse neben Fröschen auch Mäuse, Regenwürmer und Insekten.

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