Sonja Persch-Jost füttert ihre Rentiere.
Sonja Persch-Jost füttert ihre Rentiere.

Sonja Persch-Jost füttert ihre Rentiere.

Harald Tittel

Sonja Persch-Jost füttert ihre Rentiere.

Niederhausen. Sonja Persch-Jost liebt Rentiere. Sie hält neun Exemplare auf einer Alm in der Nähe ihres Wohnhauses in Niederhausen in Rheinland-Pfalz. «Das sind die fantastischsten Tiere der Welt», sagt die 42-Jährige.

Dann wünscht sie «Frohe Weihnachten!». Das ist das Stichwort für die weiße Mari, die Persch-Jost den Huf gibt und dafür Apfelstücke bekommt. «Es sind nicht nur einmalig schöne Tiere, sie sind auch zutraulich und schlau.» In der Vorweihnachtszeit sind die Rentiere besonders gefragt: Persch-Jost und ihren Mann Stefan Persch (52) erreichen viele Anfragen für Auftritte auf Weihnachtsmärkten.

«Nicht jedes Tier hat dazu Lust. Aber manche genießen es, wie eine Diva im Rampenlicht zu stehen», sagt Persch. Begonnen hat alles vor ein paar Jahren mit einer Reportage über Rentiere, die sie mit ihrem Mann, einem gelernten Bankkaufmann, im Fernsehen verfolgte. «Als ich die Rentiere gesehen habe, war das Liebe auf den ersten Blick», sagt sie.

Im Sommer 2012 kauften sie die ersten fünf Weibchen bei einem Züchter in den Niederlanden. Später kam Bulle Dancer dazu. «Die Rentiere gehören bei mir zur Familie.» Sie geht mit ihnen durch die Weinberge spazieren, auch ohne Leine. Und sie kommen in ihren Garten oder ins Haus.  dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer