Windkraftpark
Die erneuerbaren Energien bleiben auch 2018 im Aufwind. Für einen Anstieg der Strompreise sind sie aber nicht mehr verantwortlich. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

Die erneuerbaren Energien bleiben auch 2018 im Aufwind. Für einen Anstieg der Strompreise sind sie aber nicht mehr verantwortlich. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

dpa

Die erneuerbaren Energien bleiben auch 2018 im Aufwind. Für einen Anstieg der Strompreise sind sie aber nicht mehr verantwortlich. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

Die Kombination von Sonnen- und Windkraft auf einem europaweiten Strommarkt minimiert aus Sicht des Deutschen Wetterdienst das Ausfallrisiko für die Versorgung mit Ökostrom. „Im Durchschnitt ergänzen sich Wind und Sonne gut“, sagte DWD-Vizepräsident Paul Becker am Montag in Berlin. Trotzdem könnten in Deutschland Situationen auftreten, in denen beide Energiearten kaum Strom produzieren.

Der Wetterdienst weist daher darauf hin, dass Strategien wie Reservekraftwerke, Speicher und ein „großräumiger Stromaustausch“ zum Ökostromausbau dazugehören müssten. Das Risiko einer „Dunkelflaute“ ist das prominenteste Argument gegen einen schnellen Ausstieg aus der Kohlestrom-Produktion in Deutschland.

Die DWD-Experten werteten aus, wie oft über einen Zeitraum von 48 Stunden in bestimmten Gebieten die mittlere Energieproduktion aus Wind und Sonne unter zehn Prozent der Nennleistung blieb. Im Fall einer Kombination von Wind an Land und auf See sowie von Photovoltaik in Deutschland ergab im Mittel zwei Fälle pro Jahr. Bei einer europaweiten Betrachtung trat dieser Fall nur noch 0,2-mal pro Jahr ein.

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