Lockerung des Tanzverbots
Partygäste (Symbolbild: Archiv) und Anwohner haben oft unterschiedliche Interessen.

Partygäste (Symbolbild: Archiv) und Anwohner haben oft unterschiedliche Interessen.

Franziska Kraufmann

Partygäste (Symbolbild: Archiv) und Anwohner haben oft unterschiedliche Interessen.

Mannheim. Ein sogenannter Nachtbürgermeister soll in Mannheim die Interessen der Clubszene und der Anwohner versöhnen. Die Stadt will als angeblich erste deutsche Kommune einen solchen Problemlöser für das Nachtleben beschäftigen.

Noch bis 30. Juni läuft die Suche nach einer geeigneten Person, die auf Honorarbasis auch Mannheims Feierkultur repräsentieren soll. Der Stadt zufolge stammt die Idee aus Amsterdam. Mittlerweile gibt es einen „Night Mayor“ aber auch in London und anderen Städten. „Egal, ob es beispielsweise um Lärm oder um Müll auf der Straße geht, ein Night Mayor sollte Gespräche mit Anwohnern und den Kneipen- sowie Clubbetreibern führen, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln“, erläuterte der Leiter der Kulturellen Stadtentwicklung, Matthias Rauch. Er ist zuständig für die Bewerbung.

Zum Stellenprofil gehört eine gewisse Nähe zur Szene, aber auch das Talent zur Moderation und Konfliktlösung. Die Kernarbeitszeiten dürften oftmals in den Stunden nach Sonnenuntergang liegen.

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