Abgestorben
Fische schwimmen am Rand eines von Korallenbleiche betroffenen Areals. Symbolbild.

Fische schwimmen am Rand eines von Korallenbleiche betroffenen Areals. Symbolbild.

dpa

Fische schwimmen am Rand eines von Korallenbleiche betroffenen Areals. Symbolbild.

Überfischung ist ein großes Problem in den Meeren der Welt. In Italien zum Beispiel ist das Fischen mit Schleppnetzen deshalb seit einigen Jahren verboten. Trotzdem gibt es immer wieder welche, die im Schutz der Nacht hinausfahren und versuchen, die Küsten abzugrasen. Paolo Fanciulli, ein Fischer aus dem Küstendorf Talamone hat nun einen eigenen Weg gefunden, dies zu verhindern. Auf den Meeresgrund rund um die Küste setzt er große Steinblöcke. Fährt ein Fischer mit Schleppnetz hier vorbei, bleibt das Netz an den Steinen hängen und reißt auf.

Die Blöcke, die er verwendet sind aber nicht einfache Zementblöcke. Durch einen Unterstützer kann er echten Marmor aus den Carrara-Steinbrüchen verwenden. Die werden vor dem Versenken noch kunstvoll gemeißelt – als richtige Statuen oder mit Bildern auf den glatten Seiten des Steins. 2015 wurden die ersten Blöcke versenkt – mittlerweile sind daraus auch Lebensräume für allerlei Kleintiere geworden.

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