US-Kinostart «Toni Erdmann»
Ihr Film ist jetzt schon Kritiker-Erfolg: Die «Toni Erdmann»-Regisseurin Maren Ade (m) mit den Hauptdarstellern Peter Simonischek (l) und Sandra Hüller (r). Foto: Tobias Hase

Ihr Film ist jetzt schon Kritiker-Erfolg: Die «Toni Erdmann»-Regisseurin Maren Ade (m) mit den Hauptdarstellern Peter Simonischek (l) und Sandra Hüller (r). Foto: Tobias Hase

dpa

Ihr Film ist jetzt schon Kritiker-Erfolg: Die «Toni Erdmann»-Regisseurin Maren Ade (m) mit den Hauptdarstellern Peter Simonischek (l) und Sandra Hüller (r). Foto: Tobias Hase

Kann das deutsche Kino auch lustig? Jenseits unserer Grenzen herrschen da leise Zweifel. Aber nun möbelt „Toni Erdmann“ das Ansehen gewaltig auf – und das im nicht ganz unwichtigen Filmland USA: Die Kritiker amerikanischer Zeitungen und Branchenblätter sind zum US-Kinostart voller Lob für die Vater-Tochter- Komödie von Maren Ade (40).

Es sei die „bei weitem lustigste fast dreistündige deutsche Komödie, die Sie je sehen werden“, schrieb die „New York Times“ mit feiner Ironie. Das „New York Magazine“ hat beobachtet, dass die Zuschauer bei der mit trockenem Humor erzählten Geschichte regelrecht durchdrehen würden.

Und der „Hollywood Reporter“ ließ ein Lob folgen, das gleichzeitig wenig schmeichelhaft fürs deutsche Kino ist. „Toni Erdmann“ sei der „allererste, wirklich lustige“ Komödien-Export aus Deutschland. Der Film könne trotz seiner Filmlänge von 162 Minuten erfolgreich sein.

Wenn das kein Trost ist.

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