In freier Wildbahn wurden bei der jüngsten Zählung in der Sahara nur noch sechs Addax gesichtet.
In freier Wildbahn wurden bei der jüngsten Zählung in der Sahara nur noch sechs Addax gesichtet.

In freier Wildbahn wurden bei der jüngsten Zählung in der Sahara nur noch sechs Addax gesichtet.

Die weißen Wüstenantilopen sind vom Aussterben bedroht, ein Zuchtprogramm soll die Tiere retten. Der Zoo Hannover kümmert sich darum und freut sich nun über Nachwuchs.

Peter Steffen, Bild 1 von 2

In freier Wildbahn wurden bei der jüngsten Zählung in der Sahara nur noch sechs Addax gesichtet.

Düsseldorf. Die Addax-Wüstenantilopen sind vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn wurden bei einer Zählung in der Sahara jüngst nur noch sechs Addax gesichtet. Der Zoo Hannover kümmert sich um den Erhalt der Art. Nun wurden drei junge Antilopen geboren.

Ihre majestätischen Hörner hatten die Addax einst zur begehrten Jagdbeute von Kolonialherren gemacht. Seit Beginn der Ölförderung im Hauptverbreitungsgebiet der Addax im östlichen Niger sei der Bestand dann noch einmal dramatisch gesunken, sagt Thomas Rabeil vom Sahara Conservation Fund (SCF).

Hilfe für die weißen Wüstenantilopen
Foto: Peter Steffen/dpa

Die weißen Wüstenantilopen sind vom Aussterben bedroht, ein Zuchtprogramm soll die Tiere retten. Der Zoo Hannover kümmert sich darum und freut sich nun über Nachwuchs.

„Etwa 100 Addax aus den Zoos in aller Welt wurden in den vergangenen Jahren über Hannover in Schutzgebiete nach Tunesien und Marokko gebracht“, berichtet Zoo-Sprecherin Simone Hagenmeyer. In den Nationalparks gebe es eine stabile Population – dieser Bestand könnte einmal als Reserve für die Tiere in freier Wildbahn dienen.

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