WM 2018 - Training Deutschland
Was macht Bundestrainer Joachim Löw auf diesem Bild: Flanken, lupfen, chippen, wuchten, pomadieren, buttercremen oder doch eher löffeln?

Was macht Bundestrainer Joachim Löw auf diesem Bild: Flanken, lupfen, chippen, wuchten, pomadieren, buttercremen oder doch eher löffeln?

Ina Fassbender

Was macht Bundestrainer Joachim Löw auf diesem Bild: Flanken, lupfen, chippen, wuchten, pomadieren, buttercremen oder doch eher löffeln?

Von wegen nur „Tor, Tor, Tor“: An der Technischen Universität Berlin haben Sprachforscher vor der Fußball-Weltmeisterschaft analysiert, wie reich und kreativ die deutsche Fußballsprache sein kann.

Allein für das Wort „schießen“ fanden sie bei ihrer Untersuchung 185 Synonyme, teilte die Uni mit. Eine kleine Kostprobe: flanken, lupfen, chippen, wuchten, pfeffern, pflücken, ledern, schrauben, bolzen, schaufeln oder flippern. Als Quelle nutzten die Linguisten um Simon Meier unter anderem die Liveticker von kicker.de, sportal.de, weltfussball.de und 11freunde.de. Bereinigt worden sei die Sammlung von reinen Torwartaktionen wie fausten.

Was übrig blieb, liest sich manchmal sehr amüsant: fußspitzeln, graniten, stehgeigen, vandervaarten, pomadieren, buttercremen, löffeln, querschlägeln oder bummsen. Insgesamt scannten die Forscher für ihre Verbsuche 24 Millionen Wörter. red

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