Wenn Sommerferien öde sind, dann kann ein Schüler schon mal das Ende herbeisehnen.

Deutschunterricht im Gymnasium
In Estland hat jetzt ein Schüler das Ende der Ferien herbeigesehnt. (Symbolbild)

In Estland hat jetzt ein Schüler das Ende der Ferien herbeigesehnt. (Symbolbild)

dpa

In Estland hat jetzt ein Schüler das Ende der Ferien herbeigesehnt. (Symbolbild)

Die Sommerferien können manchmal lang und ziemlich öde sein. Ein Schüler aus Estland sehnte in der drei Monate langen Ferienpause jedenfalls den Schulstart herbei - und schrieb Ende Juli einen Brief an das Bildungsministerium in Tallinn, der gestern veröffentlicht wurde. „Ich, Aleksander, wünsche, dass die Schule am 1. August 2017 beginnen würde, da ich absolut nichts zu tun habe“, schrieb er in krakeligen Großbuchstaben.

In ihrer gemeinsam mit dem Schülerbrief auf Facebook veröffentlichten Antwort erinnerte Bildungsministerin Mailis Reps – selbst Mutter von sechs Kindern – den Schüler an all die Dinge, die er im Sommer unternehmen könnte. Der Beginn des Schuljahrs könne jedoch nur dann geändert werden, „wenn die Mehrheit der Kinder und Mütter und Väter das wollen und dem zustimmen“, schrieb sie. In Estland dauern die Sommerferien von Anfang Juni bis zum 1. September.

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