Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto.
Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto.

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dpa

Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto.

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto will Mörder von Journalisten entschlossener verfolgen. „Meine Regierung fühlt sich verpflichtet, die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit zu garantieren“, sagte der Staatschef nach einem Treffen mit einer Delegation des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ). CPJ-Amerika-Koordinator Carlos Lauría begrüßte die Ankündigung: „Jetzt müssen die Regierung und die Justiz entsprechend dem Versprechen des Präsidenten handeln.“

Der Verband hatte am Tag der Pressefreiheit am Mittwoch einen Bericht über Mexiko vorgelegt. Darin wird kritisiert, dass Verbrechen gegen Journalisten fast nie geahndet werden. Das lateinamerikanische Land gehört zu den gefährlichsten Staaten für Medienvertreter. Seit 2010 wurden nach Angaben des CPJ mehr als 50 Journalisten getötet oder verschleppt. In der Rangliste von Reporter ohne Grenzen (ROG) liegt Mexiko auf Platz 147 von 180 untersuchten Ländern.

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