Blitzerattrappe in Allenbüttel
Die Blitzerattrappe in Allenbüttel auf dem Grundstück vor dem Haus von Rainer und Sabine Liebrenz. Rainer Liebrenz bastelte den täuschend echt wirkenden Blitzer und will damit die Autofahrer dazu bringen, langsamer zu fahren.

Die Blitzerattrappe in Allenbüttel auf dem Grundstück vor dem Haus von Rainer und Sabine Liebrenz. Rainer Liebrenz bastelte den täuschend echt wirkenden Blitzer und will damit die Autofahrer dazu bringen, langsamer zu fahren.

Holger Hollemann

Die Blitzerattrappe in Allenbüttel auf dem Grundstück vor dem Haus von Rainer und Sabine Liebrenz. Rainer Liebrenz bastelte den täuschend echt wirkenden Blitzer und will damit die Autofahrer dazu bringen, langsamer zu fahren.

Allenbüttel. Irgendwann hatten Rainer und Sabine Liebrenz die Nase voll. Immer wieder waren an ihrem Haus im niedersächsischen Allenbüttel (Landkreis Gifhorn) Autos mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeigerast. Vor etwa zwei Jahren, nachdem ein Wagen am Ortseingang eine Grundstücksmauer eingerissen hatte, beschloss das Paar zu handeln. Rainer Liebrenz bastelte eine Blitzer-Attrappe, die seitdem auf dem Grundstück steht.

„Vor allem in den Randzeiten, wenn abends Auswärtige durch das Dorf donnern, funktioniert der Blitzer ganz gut“, sagt Sabine Liebrenz. „Rechtlich ist es legal, auf dem eigenen Grundstück einen Kasten aufzustellen, der einem festinstallierten Messgerät ähnlich sieht“, bestätigt der ADAC-Jurist Markus Schäpe.

Die Chancen auf einen richtigen Blitzer an der Stelle stehen derzeit schlecht. Der Dorfverein hat laut Bürgermeister Thomas Goltermann aber für 2018 eine Geschwindigkeitsmesstafel beantragt.

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