Claudia Kessler, Astronautin
Die Initiatorin der Aktion «Die Astronautin», Claudia Kessler, spricht zur Vorstellung der sechs Finalistinnen für eine Ausbildung zur ersten deutschen Astonautin. Archivbild

Die Initiatorin der Aktion «Die Astronautin», Claudia Kessler, spricht zur Vorstellung der sechs Finalistinnen für eine Ausbildung zur ersten deutschen Astonautin. Archivbild

Ingo Wagner

Die Initiatorin der Aktion «Die Astronautin», Claudia Kessler, spricht zur Vorstellung der sechs Finalistinnen für eine Ausbildung zur ersten deutschen Astonautin. Archivbild

Der erste Flug ins All einer deutschen Frau ist den Verantwortlichen zufolge etwas wahrscheinlicher geworden. Ende 2020 oder 2021 könnte der Plan Wirklichkeit werden, sagte die Gründerin der privaten Initiative „Astronautin“ in Bremen, Claudia Kessler.

Trotz Zuspruchs aus Politik und Raumfahrtbranche fehlt es dem Projekt bislang an Geld. Doch nach einer Reise in die USA und mehreren Gesprächen mit Raumfahrtunternehmen sieht Kessler gute Chancen, dass eine der beiden Kandidatinnen tatsächlich zur Internationalen Raumstation ISS fliegen wird. „Wir sind sehr viel zuversichtlicher.“ 30 bis 80 Millionen Euro soll die gesamte Mission nach Schätzungen von Kessler kosten – abhängig davon, wie die Astronautin zur ISS hin und wieder zurück fliegt. Anfang nächsten Jahres sollen die beiden Kandidatinnen, die Meteorologin Insa Thiele-Eich und die Astrophysikerin Suzanna Randall, mit dem Astronautentraining beginnen. Thiele-Eich wird im Oktober ihr drittes Kind bekommen. Ihren Plänen als Astronautin steht das aber nicht im Wege. red

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