Happy End für eine Komapatientin aus Argentinien. Symbolbild.
Happy End für eine Komapatientin aus Argentinien. Symbolbild.

Happy End für eine Komapatientin aus Argentinien. Symbolbild.

Paul Zinken

Happy End für eine Komapatientin aus Argentinien. Symbolbild.

Ihr Sohn kam zur Welt, während sie im Koma lag. Vier Monate später hat eine Frau in Argentinien sich ihr Kind nun erstmals ansehen können. Wegen eines schweren Autounfalls habe seine Schwester Amelia Bannan seit Anfang November in einem Krankenhaus in Rosadas im Koma gelegen, berichtete ihr Bruder Cesar. Als die Polizistin im sechsten Monat schwanger war, war sie während einer Fahrt in ihrem Dienstwagen verunglückt und schwer verletzt worden.

Während sie im Koma lag, verlief ihre Schwangerschaft nach Plan. Ihr Sohn Santino wurde kurz vor Heiligabend per Kaiserschnitt völlig gesund auf die Welt geholt. Um das Baby kümmerte sich Amelias Schwester Norma. Als Amelia das Baby zum ersten Mal sah, glaubte sie zunächst, es sei ihr Neffe. Ihre Familie klärte das Missverständnis auf und langsam kehrte bei Amelia die Erinnerung zurück.

„Die Ärzte sagen, dass Amelia jeder wissenschaftlichen Logik getrotzt hat, dass ihr Fall wirklich ein Wunder ist“, sagte ihr Bruder. Bis Amelia sich selbst um ihr Kind kümmern kann, wird es aber wohl noch eine Zeit lang dauern.

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