Ein Kegelrobben-Heuler. Foto: Wolfgang Runge
Ein Kegelrobben-Heuler. Foto: Wolfgang Runge

Ein Kegelrobben-Heuler. Foto: Wolfgang Runge

dpa

Ein Kegelrobben-Heuler. Foto: Wolfgang Runge

Friedrichskoog (dpa) - Die Kegelrobbensaison nähert sich dem Ende. Mehr als 350 Jungtiere sind in diesem Winter in der Deutschen Bucht nach Angaben der Kurverwaltung Helgoland gezählt worden - ein Rekord nach 317 Jungtieren im Vorjahr.

Es gab zugleich weniger Robben-Waisen, die vorm Hungertod gerettet werden mussten. In der Seehundstation Friedrichskoog wurden seit Oktober lediglich elf von ihren Müttern verlassene Robben-Babys aufgenommen, wie eine Sprecherin der Station sagte. Im Schnitt kommen jährlich rund 20 sogenannte Kegelrobben-Heuler nach Friedrichskoog.

Kegelrobben waren als angeblicher Konkurrent der Fischer über die Jahrhunderte in der Nordsee nahezu ausgerottet. Heute gibt es in der Deutschen Bucht neben Helgoland drei weitere Kolonien mit Jungen: Nahe der westfriesischen Insel Terschelling (Niederlande) und zwei auf Sandbänken nahe Juist und Amrum. Nach Angaben der Naturschutzgesellschaft «Schutzstation Wattenmeer» wird der Kegelrobben-Bestand auf weltweit 150 000 Tiere geschätzt.

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