Ein kreativer Kopf: Modezar Karl Lagerfeld. Foto: Britta Pedersen
Ein kreativer Kopf: Modezar Karl Lagerfeld. Foto: Britta Pedersen

Ein kreativer Kopf: Modezar Karl Lagerfeld. Foto: Britta Pedersen

dpa

Ein kreativer Kopf: Modezar Karl Lagerfeld. Foto: Britta Pedersen

Essen (dpa) - Erst Karl Lagerfeld, dann Japan als Wegbereiter der Moderne - mit zwei hochkarätigen Ausstellungen dürfte das Museum Folkwang in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr wieder für einen Riesenandrang sorgen.

Bereits ab 15. Februar präsentiert Modezar Karl Lagerfeld (78) sein schier grenzenloses kreatives Werk im Folkwang. Zum Start der Ausstellung «Parallele Gegensätze» (bis 11. Mai) hat sich der große deutsche Modeschöpfer in Essen angekündigt. Die Schau sei von Lagerfeld selbst konzipiert und kuratiert worden, sagte ein Sprecher des Museums am Donnerstag. Zu sehen sind aktuelle Mode-Kreationen, eine riesige Wandinstallation mit überzeichneten Fotos Lagerfelds und Werke aus seiner Plakat- und Buchsammlung.

Zweiter Höhepunkt ist im Herbst die große Schau «Monet, Gauguin, van Gogh ... Inspiration Japan» (27. September bis 18. Januar 2015). Sie beleuchtet die große Japan-Begeisterung, die die Impressionisten und Künstler der frühen Moderne in Frankreich nach der Öffnung des fernöstlichen Inselreichs zwischen 1860 und 1910 erfasste. Ob Monet, Manet, Degas, Cézanne oder Bonnard - sie alle wurden inspiriert von japanischen Bildmotiven und übernahmen Techniken und Stilmittel. Claude Monet ließ sogar seinen Garten mit Seerosenteich und Brücke nach japanischem Vorbild gestalten.

Auch abseits der Blockbuster-Ausstellungen ist der seit einem Jahr amtierende Museumsleiter Tobia Bezzola bemüht, das künstlerische Flaggschiff des Ruhrgebiets mit Besuchern zu füllen. Helfen soll dabei der Plan, an einem Tag in der Woche für die ständige Sammlung freien Eintritt zu gewähren.

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