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Polizisten vor dem betroffenden Hospital im Zentrum Londons. Foto: Andy Rain

Polizisten vor dem betroffenden Hospital im Zentrum Londons. Foto: Andy Rain

dpa

Polizisten vor dem betroffenden Hospital im Zentrum Londons. Foto: Andy Rain

London (dpa) - Nach dem Tod einer Krankenschwester aus der Klinik der schwangeren Herzogin Kate geht die Suche nach den Ursachen der Tragödie weiter. Heute soll die Leiche der 46-Jährigen obduziert werden.

Im Laufe der Woche werde vermutlich eine Untersuchungskommission zusammenkommen. Wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, sagte die Polizei nicht. Der britische Premierminister David Cameron bezeichnete den Tod der Frau unterdessen als «Selbstmord». Es sei eine «absolute Tragödie».

Die aus Indien stammende Krankenschwester hatte einen Scherzanruf eines australischen Radiosenders bei der Klinik, in der die schwangere Frau von Prinz William wegen Übelkeit lag, durchgestellt. Medien waren nach dem Tod der Frau am Freitag davon ausgegangen, dass sie sich das Leben nahm. Offiziell bestätigt ist das aber nicht.

Die Familie der zweifachen Mutter besuchte am Montagabend das Schwesterheim in der Londoner Innenstadt, in der die Tote gefunden worden war. Im Laufe der Woche soll es einen Gedenkgottesdienst geben. Das King Edward VII. Hospital, in dem die Frau arbeitete, hat einen Hilfsfonds für die Familie eingerichtet und selbst die erste Spende abgegeben.

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