Polizisten untersuchen von einem Drogensuchhund aufgespürte Tütchen mit Drogen im Görlitzer Park in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Polizisten untersuchen von einem Drogensuchhund aufgespürte Tütchen mit Drogen im Görlitzer Park in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Polizisten untersuchen von einem Drogensuchhund aufgespürte Tütchen mit Drogen im Görlitzer Park in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

dpa

Polizisten untersuchen von einem Drogensuchhund aufgespürte Tütchen mit Drogen im Görlitzer Park in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Berlin (dpa) - In der Debatte um eine gesetzliche Freigabe von sogenannten weichen Drogen wie Haschisch und Marihuana hat Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) eine klare Gegenposition bezogen.

«Die Legalisierung von Drogen ist für mich der völlig falsche Weg. Schon die Unterscheidung von weichen und harten Drogen lehne ich ab», sagte Henkel der Deutschen Presse-Agentur. «Alle Drogen sind gesundheitsgefährdend. Und Cannabis ist dazu eine Einstiegsdroge.»

Henkel betonte, auch die vom Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg diskutierte Abgabe von Drogen, um den kriminellen Handel einzuschränken, sei der falsche Weg. «Coffee-Shops in Kreuzberg würden nur Drogentouristen anziehen. Wenn wir den Weg frei machen für Cannabis, machen wir ihn auch frei für härtere Drogen.»

Den Kampf gegen die Dealer rund um einen Park in Kreuzberg will Henkel verstärken. «Der Görlitzer Park muss nachhaltig eine No-Go-Area für Drogendealer werden.» Drogenverkäufer und Konsumenten müssten wissen, dass ihnen Ermittlungen drohen.

Kürzlich hatten Innenverwaltung, Polizei und Justiz eine Reihe von Maßnahmen angekündigt. Dazu zählten ein härteres Vorgehen gegen Asylbewerber, die Drogen verkaufen, die bessere Zusammenarbeit von Drogenfahndern und Staatsanwälten und eine Umgestaltung des Parks.

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