Losheim am See (dpa/tmn) - Wenn es mit dem Auto in den Urlaub gehen soll, darf eine Prüfung am Fahrzeug nicht fehlen: die der Reifen. Wer mit zu wenig Profil oder Luft losfährt, riskiert einen Plattfuß.

Vor der großen Fahrt sollten Urlauber die Reifen ihres Wagens kontrollieren: Sind die Gummis gut in Schuss, und haben sie noch genügend Profil? Und stimmt der Luftdruck? Denn der muss erhöht werden, wenn es mit viel Gepäck im Wagen auf Reisen geht, betont Thomas Schuster von der Sachverständigenorganisation KÜS in Losheim am See. Zu schlappe Reifen können heiß laufen und platzen - das sei ein häufiger Grund für Plattfüße.

Informationen zum passenden Reifendruck finden sich für gewöhnlich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs und auf einem Aufkleber in der Fahrertür oder in der Tankklappe. Die Profiltiefe der Pneus muss den gesetzlichen Vorgaben nach mindestens 1,6 Millimeter betragen. Schuster empfiehlt bei Sommerreifen aber besser mindestens 3 Millimeter, damit ein optimaler Bremsweg garantiert ist. Außerdem müssen Autofahrer bedenken, dass die Gummis je nach Urlaubsziel Profilreserven für mehrere Tausend Kilometer brauchen, damit während der Tour kein Reifenwechsel nötig wird.

Ein Verfallsdatum gibt es für Autoreifen nicht. Der Austausch sei jedoch spätestens nach sechs bis acht Jahren sinnvoll, sagt Schuster - oder auch schon früher, wenn Reifen spröde sind oder Beschädigungen wie kleine Risse haben. Wie alt ein Pneu ist, verrät die DOT-Nummer auf der Reifenflanke, die Produktionswoche und -jahr anzeigt: «1507» bedeutet zum Beispiel, dass ein Reifen in der 15. Woche des Jahres 2007 hergestellt wurde.

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