Wer bei Eiseskälte in einen langen Stau gerät, kann nur hoffen, vorgesorgt zu haben. Foto: Oliver Berg
Wer bei Eiseskälte in einen langen Stau gerät, kann nur hoffen, vorgesorgt zu haben. Foto: Oliver Berg

Wer bei Eiseskälte in einen langen Stau gerät, kann nur hoffen, vorgesorgt zu haben. Foto: Oliver Berg

dpa

Wer bei Eiseskälte in einen langen Stau gerät, kann nur hoffen, vorgesorgt zu haben. Foto: Oliver Berg

Köln (dpa/tmn) - Ein stundenlanger Stau kann bei klirrender Kälte zum echten Problem werden. Autofahrer sind daher gut beraten, wenn sie vorsorgen. Dazu gehören etwa Decken und Getränke. Sehr wichtig bei niedrigen Temperaturen ist zudem ein gut gefüllter Tank.

Autofahrer sollten im Winter immer genügend Sprit im Tank haben, um auch bei Zwangspausen im Stau heizen zu können, rät der TÜV Rheinland. «Besser man tankt nach, bevor der Tank nur noch zu einem Viertel gefüllt ist», rät TÜV-Experte Hans-Ulrich Sander. Das erhöhe zugleich das Gewicht auf die Hinterachse und sorge für bessere Traktion auf winterlichen Straßen. Außerdem könne ein Reservekanister mit Kraftstoff nicht schaden. In Deutschland dürfen Autofahrer einen Behälter mit bis zu 20 Liter Fassungsvermögen mitnehmen.

Für den Fall, bei klirrender Kälte stundenlang im Wagen ausharren zu müssen, gehören dem TÜV zufolge auch warme Decken, dicke Jacken und Handschuhe für alle Insassen ins Auto. Für längere Fahrten empfehle es sich, eine Thermoskanne mit heißem Tee und Lebensmittel mitzuführen. So könnten Fahrzeuginsassen zur Not auch mal eine ganze Nacht überstehen, wenn auf der Autobahn wegen Eisglätte oder eines Verkehrsunfalls plötzlich nichts mehr geht.

Zur Standardausstattung im Winter gehören neben genügend Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage und im Kühlsystem des Motors laut dem ADAC Scheibenkratzer und Handfeger. Wer seinen Wagen nachts draußen parkt, hält die Front- und Heckscheibe am besten mit Isolationsfolien aus dem Zubehörhandel eisfrei.

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