Dortmund (dpa) - Kein Schadenersatz für Autofahrer: Nach einem Unfall auf eisglatter Straße ist ein Autofahrer am Donnerstag (7. Januar) mit seiner Klage gegen die Stadt Dortmund gescheitert.

Der 39-Jährige hatte den Behörden vorgeworfen, eine der Hauptstraßen im Januar 2009 nicht ausreichend gestreut zu haben. Das Dortmunder Landgericht sprach die Stadt jedoch von einer Pflichtverletzung frei. Ein einmaliges Streuen pro Tag sei ausreichend, hieß es im Urteil. Wörtlich sagte die Richterin: «Eine Stadt kann im Winter nicht gewährleisten, dass alle Straßen dauerhaft eisfrei sind.» Die Klage des Autofahrers hatte sich auf rund 4500 Euro belaufen (Aktenzeichen 21 O 164/10).

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