Fisker Karma von VL
Rückschritt trotz opulenter Motorkraft: Die Firma VL hat dem Fisker Karma den Elektroantrieb genommen und stattdessen einen Corvette-Motor eingepflanzt. Foto: Thomas Geiger

Rückschritt trotz opulenter Motorkraft: Die Firma VL hat dem Fisker Karma den Elektroantrieb genommen und stattdessen einen Corvette-Motor eingepflanzt. Foto: Thomas Geiger

dpa

Rückschritt trotz opulenter Motorkraft: Die Firma VL hat dem Fisker Karma den Elektroantrieb genommen und stattdessen einen Corvette-Motor eingepflanzt. Foto: Thomas Geiger

Detroit (dpa/tmn) - Noch ist die Welle der E-Autos nicht richtig in Gang gekommen, schon läuten die Ersten den Gegentrend ein: Autobauer VL bietet sein E-Auto jetzt auch mit starkem Benzin-Motor an.

Der US-Kleinserienhersteller VL hat den Fisker Karma anstelle des üblichen Elektroantriebs mit einem Verbrennungsmotor bestückt. Das zurückgerüstete Fahrzeug stellt die Firma derzeit auf der Motorshow in Detroit (Publikumstage: 19. bis 27. Januar) unter dem Namen Destino aus.

Mit dem Umbau dreht VL den Spieß um. Denn üblicherweise werden bislang vor allem Benzinmodelle zu Elektroautos umgebaut. Der Luxusliner mit vier Türen und Coupé-Silhouette büßt somit seinen E-Antrieb mit Range Extender ein und bekommt einen 6,2 Liter großen Achtzylinder. Er kommt dem Hersteller zufolge auf rund 478 kW/650 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von fast 320 km/h. Das Aggregat stamme aus der Chevrolet Corvette in der Sportversion ZR1.

VL plant mit jährlich 500 Einheiten. Durch die Umrüstung wird der ab Sommer lieferbare Viersitzer allerdings fast doppelt so teuer wie ein Fisker Karma, räumte ein Firmensprecher ein. Er stellte einen Grundpreis von etwa 180 000 Dollar in Aussicht.

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