Der XC 90 D3 ist mit Frotantrieb und Sechsgang-Automatik erhältlich.

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Jetzt auch mit Frontantrieb: der Volvo XC 90.

Jetzt auch mit Frontantrieb: der Volvo XC 90.

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Jetzt auch mit Frontantrieb: der Volvo XC 90.

Düsseldorf. Kurz vor dem Ende seines Modelllebens spendiert Volvo dem XC 90 noch eine Neuerung. Den D3-Diesel gibt es nun erstmals auch mit Frontantrieb. Der Fünfzylinder bietet eine Leistung von 163 PS (120 kW) an, die er aus einem Hubraum von 2,4 Litern zieht. Diesen D3 gibt es ausschließlich mit einer Sechsgang-Automatik.

Sie leitet weitgehend ruckfrei durch die Gänge, beim Anfahren wünschte man sich etwas mehr Biss. Der Zusatz Geartronic im Modellnamen verweist darauf, dass man auch in den manuellen Schaltmodus wechseln kann, dann geht es zupackender zur Sache.

Dennoch wirkt der 2,1 Tonnen schwere Wagen immer etwas überanstrengt, gleichwohl er auf dem Papier 340 Nm Drehmoment stehen hat. In 11,8 Sekunden kommt dieser XC 90 auf Tempo 100. Das Auto dreht bei starkem Beschleunigen schnell hoch in für einen Diesel untypische Gefilde von 4 000 und etwas mehr Umdrehungen.

Die Geräuschkulisse bleibt aber auch dann im erträglichen Rahmen. Ist der Motor richtig warm und wird zurückhaltend gefahren, läuft er sehr kultiviert. Weil man immer wieder mal verleitet wird, dem D3 ordentlich die Sporen zu geben, weil man mehr Durchzug haben möchte, wird es meist auch nichts mit den 8,5-Liter-Durchschnitt auf 100 km. Gut ein Liter mehr sind realistischer.

Sieben Sitze gehören zur Grundausstattung, was kaum auffällt, weil die dritte Reihe komplett im Boden versenkt ist. Für Erwachsene eignen sich die Sitze nur sehr schlecht. Die drei Sitze in der zweiten Reihe lassen sich einzeln längs verschieben und umklappen, wobei sich eine ebene Ladefläche ergibt.

Der Kofferraum bietet in siebensitziger Konfiguration 249 Liter, maximal lassen sich 1 837 Liter Gepäck verstauen. Bereits die Grundversion des XC 90 ist recht umfangreich ausgestattet.

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