Der SX4 S-Cross setzt sich mit Outdoor-Optik markant in Szene.

Auf 4,30 Meter streckt sich der neue SX4 S-Cross  mit schwarz gerandeten Radhäusern.
Auf 4,30 Meter streckt sich der neue SX4 S-Cross mit schwarz gerandeten Radhäusern.

Auf 4,30 Meter streckt sich der neue SX4 S-Cross mit schwarz gerandeten Radhäusern.

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Auf 4,30 Meter streckt sich der neue SX4 S-Cross mit schwarz gerandeten Radhäusern.

Düsseldorf. Die Mini-SUV machen sich breit. Nach Opel Mokka, Nissan Qashqai, Renault Captur und Peugeot 2008 steht nun der Suzuki SX4 S-Cross in den Startlöchern. Der kompakte Mix aus SUV und Kombi soll jetzt zu Preisen ab 19 490 Euro an den Start gehen.

Auf 4,30 Meter streckt sich der neue S-Cross, ist gute 15 Zentimeter länger und hat zehn Zentimeter mehr Radstand als der bisherige SX4, der weiterhin als Classic für die bisherige Generation 55-Plus angeboten wird. Doch wo der Vorgänger, baugleich zum Fiat Sedici, noch mehr ein Kleinwagen-Kombi mit Allradantrieb war, ist der neue SX4 eindeutig als SUV zu erkennen.

Mit der üblichen Outdoor-Optik wie modellierter Motorhaube mit etwas zu groß geratenen Scheinwerfern, schwarz gerandete Radhäuser und angedeutetem Unterfahrschutz an Front, Heck und Seitenschwellern setzt der Fünftürer sich unaufdringlich, aber markant in Szene.

Der Blick in den Innenraum ist da schon etwas ernüchternder. Hartplastik und Chrom-Applikationen, alles nicht wirklich so echt wie es scheint, insgesamt aber noch ganz gefällig. Cockpit und Fahrerplatz sind übersichtlich gestaltet, die Bedienung gibt keine Rätsel auf.

Dafür gibt es ordentlich Platz für Mensch und Material. Vorne und hinten sitzt es sich bequem und auch 430 Liter Gepäck dürfen noch mit, 160 Liter mehr als beim Vorgänger und ganz nebenbei das größte Volumen im Segment. Mit umgeklappten Sitzen passen 1 269 Liter Gepäck rein.

Etwas dürftig ist dagegen die Motorenauswahl: Je ein Benziner und Diesel sind im Angebot, beide mit 1,6 Liter Hubraum und 88 kW/120 PS Leistung. Der kernige Selbstzünder, der das bisherige 2,0-Liter-Aggregat ersetzt, reißt mit 13 Sekunden für den Standardsprint und 175 km/h Spitze zwar nicht den Asphalt auf, liefert aber mit 320 Newtonmeter Durchzug und 4,2 Liter Normverbrauch (110 g CO2/km) eine überzeugende Vorstellung.

Allerdings ist er auch 2 200 Euro teurer als der Vierzylinder-Benziner. Der wirkt im direkten Vergleich schon etwas behäbiger, außerdem fehlt ihm merklich der fünfte Gang. mid

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