Die Reichweite der aktuellen Elektro-Version mit 41 PS steigt auf 135 Kilometer.

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Im Alltagstest: der Elektro-Smart.

Im Alltagstest: der Elektro-Smart.

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Im Alltagstest: der Elektro-Smart.

Stuttgart. Schlüssel umdrehen, Gang auf Schaltstufe D stellen und losfahren. Bereits nach wenigen Kilometern gewöhnt man sich an das geräuschlose Autofahren mit dem Elektro-Smart. Anders als sein Test-Vorgänger ist die zweite Generation mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgerüstet. Ihre Speicherkapazität beträgt 16,5 kWh, genug für eine Reichweite von 135 Kilometer. Die Batterie des "Smart fortwo electric drive" ist Platz sparend zwischen den Achsen untergebracht.

Angenehm: Das Raumangebot für die zwei Passagiere bleibt völlig erhalten, das Gepäckabteil ebenso. Und auch an die Sicherheit haben die Smart-Techniker gedacht. Die Batterie befindet sich im Unterboden, so ist sie bestens geschützt zwischen Längs- und Querträgern sowie den Achsen untergebracht. Mit den 41 PS ist man im E-Smart überraschend flott unterwegs. Das maximale Drehmoment von 120 Nm steht gleich beim Start zur Verfügung. So sprintet man von 0 auf 60 km/h in 6,5 Sekunden. Der "Smart fortwo electric drive" ist das weltweit erste emissionsfreie Auto, das über modernste Lithium-Ionen-Technologie und ein intelligentes Lademanagement verfügt, sagt der Hersteller.

Auch wenn die erste Großserie des Smart fortwo electric drive erst 2012 startet, so fahren in Berlin die ersten Kunden elektrisch - sie werden nicht verkauft, sondern verleast. 100 Smarts sind im Rahmen des e-mobility Projekts unter Alltagsbedingungen im Einsatz. Smart verspricht, dass eine Nacht am Stromnetz ausreicht, um eine Batterie wieder aufzuladen. Nur schade, dass interessierte, umweltbewusste Kunden noch bis 2012 zur Großserie warten müssen.

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