Die Löwen-Marke bringt mit dem "Ion" ihr erstes E-Auto auf den Markt.

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Das Peugeot- Elektroauto "Ion" gibt es als Viertürer mit kleinem Kofferraum.

Das Peugeot- Elektroauto "Ion" gibt es als Viertürer mit kleinem Kofferraum.

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Das Peugeot- Elektroauto "Ion" gibt es als Viertürer mit kleinem Kofferraum.

Düsseldorf. Die Franzosen bringen Ende dieses Jahres den elektrisch betriebenen "Ion" auf den Markt - den Zwillingsbruder von Mitsubishi i-MiEV und Citroen C-Zero. Damit zählt Peugeot zu den ersten Herstellern, die einen serientauglichen Stromer vorweisen können.

Eine monatliche Leasingrate von 499 Euro ist für den Marktstart anvisiert - für den privaten Gebrauch schlichtweg zu teuer. Denn wer kann es sich leisten, für sein Umweltgewissen einen E-Pkw zu leasen, der maximal 150 Kilometer fährt und dessen nötige Infrastruktur noch nicht abschließend durchdacht ist? Aus diesem Grund wird der Ion zunächst einmal ein Imageträger im Flottengeschäft werden. Und dort scheint es auch eine rege Nachfrage zu geben.

Der "Ion" ist leise, emittiert keine schädlichen Stoffe und mit einem Wendekreis von neun Metern zirkelt er sich in jede Parklücke. Und die Tatsache, dass das maximale Drehmoment von 180 Nm ab dem Start bereit steht, prädestiniert den Ion geradezu dafür, beim Anfahren an der Ampel alle anderen Pkw im Regen stehen zu lassen.

Der kleine Flitzer stellt seine Kraft von 47 kW/64 PS permanent und anstandslos zur Verfügung. Beschleunigungswünsche werden bis zu einem Tempo von 130 km/h prompt in die Tat umgesetzt. Und zwar so lange, bis den Akkus die Puste ausgeht. Erste Warnschüsse gibt es, wenn von der 16-teiligen Ladestandsanzeige nur noch zwei Striche übrig sind.

Ignoriert der Fahrer weiterhin den Energiehunger des Motors, schaltet der Kleine irgendwann in den Schildkröten-Modus. Hierbei erscheint eine kleine Schildkröte im Display und weist darauf hin, dass fortan nur noch im Schneckentempo gefahren werden kann. So lange, bis nichts mehr geht.

Die Lithium-Ionen-Batterien stammen aus einem Joint Venture von Mitsubishi und GS Yuasa und können entweder regulär über eine haushaltsübliche Steckdose innerhalb von sechs Stunden ganz voll oder über ein Schnellladeverfahren innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent geladen werden. Diejenigen, die es eilig haben, müssen jedoch eine Schnellladevorrichtung finden, die 380 Volt Drehstrom bereitstellt.

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