Eine behutsame Modellpflege wertet den Japan-Van Mazda5 auf.

Frische Farben zieren den aktuellen Mazda5.
Frische Farben zieren den aktuellen Mazda5.

Frische Farben zieren den aktuellen Mazda5.

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Frische Farben zieren den aktuellen Mazda5.

Düsseldorf. Kann man als Auto heutzutage eigentlich in die Jahre kommen? Bei der rasanten Modellfolge mancher Hersteller schwer vorzustellen. Mazda macht da keine Ausnahme.

Der neuer 6er, der CX-5, bald der neue 3er - quer durch alle Segmente werden die Motoren leistungsfähiger und sparsamer gemacht und das Blech neu geformt. Und bevor das absehbar auch bei Mazdas 5er, dem Van, passiert, haben die Japaner ihm noch mal den Lidstrich nachgezogen und etwas Rouge aufgelegt.

Wobei das Rouge beim Mazda5 nun auch Graphitgrau Metallic, Purweiß und Onyxschwarz Metallic heißen kann. Das sind nämlich die Farben, die nun zusätzlich zur bisherigen Palette beim 5er verfügbar sind. Modellpflege ist ja bekanntlich was fürs Auge. Dafür wurde auch die Abdeckung der Leichtmetallfelgen rausgeputzt, das Auspuffrohr verblendet und die seitlichen Blinklichter vom Kotflügel in die Schalen des Außenspiegel verlegt.

Im Inneren sind die „Nacharbeiten“ ähnlich behutsam. iPhone oder iPod können jetzt über ein USB-Verbindung mit der Soundanlage gekoppelt werden. Im Handschuhfach brennt Licht, wenn es geöffnet wird, und optional blendet nun der Innenspiegel automatisch ab.

Und wer das TomTom-Navisystem bestellt, bekommt es in der höchsten Ausstattung Sports- Line gleich noch mit Rückfahrkamera. Die Schiebetüren (optional elektrisch) und die Mazda-eigene Ruckzuck- Wegklapptechnik „Karakuri“ zum Flachlegen der Sitze sind serienmäßig.

Drei Benzinmotoren und ein Diesel stehen zur Wahl, wobei der stärkste Benziner mit zwei Litern Hubraum und 150 PS (110 kW) im Otto- Segment die wohl beste Figur macht. Günstig im Verbrauch und solide in der Leistung ist der Selbstzünder. Zwar scheint der Diesel mit 1,6 Litern Hubraum und 115 PS (85 kW) Leistung nicht wirklich übermotorisiert, legt sich aber mit 270 Nm Drehmoment willig genug ins Zeug.

Die Handschaltung verteilt die Kraft kurz und bündig über sechs Gänge, wobei selbst der höchste Gang schon im Stadtverkehr ruckfrei gefahren werden kann. Dann lässt sich auch ein Verbrauch von gut fünf Litern auf 100 Kilometer verwirklichen. Auch auf der Autobahn macht der 5er richtig Freude. Dort ist ein Spitzentempo von 180 km/h drin.

Der Einstiegspreis von 20 890 Euro für den 1,8-Liter-Benziner in der Prime- Line-Ausstattung geht in Ordnung. Entlang der Stufen Center-Line und Sports-Line geht es hinauf bis auf 29 470 Euro, was am Ende für einen fast vollausgestatteten Van immer noch eine preisliche Kampfansage darstellt. raw

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