Der S-Max punktet mit Eleganz, Sparsamkeit und sehr viel Laderaum.

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Der Ford S-Max, größer wie ein Kombi, flacher wie ein Van.

Der Ford S-Max, größer wie ein Kombi, flacher wie ein Van.

S-Max-Heck mit ausziehbarer Ladefläche.

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Der Ford S-Max, größer wie ein Kombi, flacher wie ein Van.

Düsseldorf. Man kann sich dran gewöhnen, an diesen Platz im Überfluss, den der S-Max bietet. Und er fällt auf im Straßenbild, so wuchtig und doch sportlich flach wie er da steht in seinem "Kinetic Design", wie Ford das nennt. Der Kofferraum fasst (bei zwei Sitzreihen) 700 Liter und lässt sich auf 2 000 Liter aufblähen, wenn man die hintere Reihe flach legt.

Optional ist auch die dritte Sitzreihe machbar. Sie teilt sich den Komfortmangel mit ihren Artgenossen anderer Marken, aber eben auch den Vorzug, schnell noch zwei Menschen mehr einladen zu können.

Die beiden hinteren Reihen umgelegt - leicht, mit einem Hebelzug - entsteht eine 1,80 Meter komplett flache Ladefläche, das ist ein Wort. Ford hat nachgezählt und führt 32 verschiedene Varianten auf, wie man die Bestuhlung der drei Reihen variieren kann. Braucht kein Mensch, aber man könnte, wenn man wollte.

Die vorzügliche Kniefreiheit hinten und das gewaltige Raumgefühl (weit vorgezogene Frontscheibe!) hat man immer. Die Rundumsicht ist gut. Riesig der Wendekreis: 11,90 Meter - aber man gewöhnt sich dran, Elektronik hilft einparken.

Sehr schön die Rad-Halte- Vorrichtung (185 Euro). Vorderrad raus, Gabel fixiert, das war's. Sehr praktisch der ausziehbare Ladeboden (plus 420 Euro). Der trägt 120 Kilo, wenn er draußen ist, 200, wenn er innen auf seinen Laufschienen ruht. Aber Vorsicht, die Extra-Liste macht leichtsinnig.

Mit Automatik, dem (vorzüglichen) Navi- Gerät, verlockendem Panoramadach sowie zwei Videobildschirmen in den vorderen Kopfstützen ist man so flugs über die 40 000 Euro gesprungen (preiswertestes Modell ab 27 740 Euro). Mit seinen 175 Diesel-PS ist der gefahrene S-Max (Basisversion Trend ab 32 000 Euro,) sehr angemessen motorisiert.

Der 2,2 Liter-Motor (sechs Gänge) dürfte der ideale Antrieb für das 1,8 Tonnen-Auto sein, vor allem, wenn man die erlaubten 700 Kilo zulädt. Damit hat der Motor nie Probleme - kein Wunder, denn er kann 400 Nm Drehmoment mobilisieren, gewaltig der Durchzug.

Gute Figur (das Fahrwerk!) macht der S-Max als schneller Gleiter auf der Autobahn, Spitze 210 km/h. Flinke Wechselkurven? Kein Problem! Moderat bewegt, freut man sich über weniger als sieben Liter auf 100 km, unter sechs gelegentlich möglich - macht sichere 900 km Reichweite. Und das halbwegs sauber: 176 Gramm CO2 pro km kommen raus - nicht schlecht für einen so starken Motor.

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