Der ur-amerikanische Sportwagen Mustang kommt zurück nach Europa.

Der Ford Mustang in der aktuellen Modellreihe
Der Ford Mustang in der aktuellen Modellreihe

Der Ford Mustang in der aktuellen Modellreihe

dpa

Der Ford Mustang in der aktuellen Modellreihe

Düsseldorf. Weniger als 25 neue Modelle will Ford in den kommenden Jahren auf Europas Straßen bringen. Die Spanne reicht vom Kleinwagen Ka über neue SUVs bis hin zur amerikanischen Ikone, dem Mustang. Letzterer soll der Marke vor allem zu mehr Emotionalität verhelfen.

Ford hat es endlich geschafft, seinem berühmtesten Modell wieder jene Leidenschaft ins Blech zu pressen, die seinen Urahn berühmt machte. Der Mustang, der Ende nächsten Jahres in Amerika und 2015 erstmals offiziell auch in Europa zu den Händlern rollt, verkörpert die klassischen Tugenden von einst: gute Proportionen, Fastback-Heck, Haifisch-Front. Zeitgleich will Ford auch die Cabriolet-Version anbieten.

Unter der Haube arbeitet als Top-Motorisierung ein Fünfliter-Achtzylinder, der mit 313 kW/426 PS und 529 Nm für reichlich Fahrspaß sorgen dürfte. Die Mehrzahl der Kunden allerdings wird aufgrund des niedrigeren Verbrauchs zum komplett neu entwickelten Vierzylinder greifen, ein 2,3-Liter-Turbobenziner mit 227 kW/309 PS. Die Kundschaft in Amerika bekommt noch einen 3,7-Liter-V6.

Zu den Preisen schweigt Ford noch. Gut vorstellbar, dass man die Basisversion für unter 50 000 Euro anbieten wird. Nicht mehr als ein Fünftel dessen soll der nächste Ford Ka kosten. Mit dem aktuellen Modell hat die nächste Generation bis auf den Namen allerdings nichts mehr zu tun. Wenn der neue Ka nächstes Jahr auf den Markt kommt, hat er ausschließlich fünf Türen und bietet fünf Personen Platz. Als Antrieb dient unter anderem der bekannte und besonders sparsame 1,0-Liter-Dreizylinder-EcoBoost-Motor. Gebaut wird der Ka in Brasilien.

Dort fährt schon seit mehr als einem Jahr - und dies ungemein erfolgreich - der Ford EcoSport herum. Das Mini-SUV, gerade einmal 4,27 Meter lang, kommt im nächsten Sommer zu uns. Stolz ist Ford auf die 20 Zentimeter hohe Bodenfreiheit sowie die große Wattiefe von 55 Zentimetern. Damit lassen sich selbst ausgefahrene Waldwege mit tiefen Pfützen unter die Räder nehmen. Ab Marktstart hat der Kunde die Wahl unter zwei Benzinern, dem 1,5-Liter-Benziner mit 82 kW/112 PS und dem 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder mit 92 kW/125 PS. Preislich soll es bei 19 200 Euro losgehen.

Unter dem Kuga fährt also künftig der EcoSport. Darüber hat Ford nichts im Köcher. Das wird sich ändern. Vor wenigen Wochen zeigten die Dearborner auf der Auto Show in Los Angeles, was bevorsteht: der Edge. Mit einer Länge von rund 4,70 Metern fährt der SUV auf dem Niveau eines Audi Q5. Mitte 2015 soll er starten. tg

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