Das neue Cabrio startet im März mit flotten Motoren und im bewährten Retro-Design.

Der Rollschutzbügel ist dezenter untergebracht.
Der Rollschutzbügel ist dezenter untergebracht.

Der Rollschutzbügel ist dezenter untergebracht.

Pünktlich zur Oben-ohne-Saison öffnet der Mini im März sein Dach.

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Der Rollschutzbügel ist dezenter untergebracht.

Düsseldorf. Pünktlich zur Oben-ohne-Saison öffnet der Mini im März sein Dach. Die zweite Generation des Kleinwagen-Cabrios fährt mit neuen Motoren flotter und sparsamer, während das Design weiterhin auf den bewährten Retro-Stil der BMW-Marke setzt. Zunächst stehen der Cooper mit 88 kW/120 PS und das Top-Modell Cooper S mit 128 kW/175 PS zur Wahl. Die Preisliste startet bei 22 500 Euro.

Augenfälligste Veränderung beim neuen Cabrio sind die deutlich dezenteren Überrollschutzbügel. Anders als beim Vorgänger sind diese nicht mehr statisch und weit über die Fond-Kopfstützen hinaus ragend, stattdessen sind sie unauffällig hinter der Rückbank versenkt und fahren nur im Falle eines Überschlages in Millisekunden aus. Das kommt auch der Sicht nach hinten zugute. Weitere Unterschiede zum Vorgänger sind nur bei ganz genauem Blick zu erkennen: etwa die nun in die Scheinwerfer integrierten Blinker oder die vergrößerten Seitenfenster.

Mit den runden Scheinwerfern, der steil stehenden Frontscheibe, den an den äußersten Karosserieenden angebrachten Rädern und der hohen Schulterlinie zeigt die zweite Generation ansonsten die typischen Gestaltungselemente der Marke.

Auch das Stoffverdeck fügt sich in geschlossenem Zustand nahtlos ein. Geöffnet werden kann das Dach in zwei Schritten. Beim ersten Tastendruck fährt lediglich eine Art Schiebedach auf, beim zweiten Druck faltet sich das gesamte Verdeck hinter der zweiten Sitzreihe zusammen. Das dauert insgesamt 15 Sekunden und funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h.

Der Kofferraum ist über eine kleine, unten angeschlagene Klappe zu erreichen und fasst schmale 125 Liter. Für das Beladen mit sperrigen Gütern gibt es eine Ladehilfe, die durch Hochklappen des Verdeckrahmens die Kofferraumöffnung etwas vergrößert. Zudem lassen sich die Rücksitze umklappen, wodurch das Volumen auf bis zu 660 Liter wächst. Deutlich mehr getan als beim optischen Auftritt hat sich bei den Motoren.

Kam der Vorgänger noch mit durstigen Kompromiss- Triebwerken daher, die zur Jahrtausendwende hektisch bei Chrysler eingekauft worden waren, kommt der Neue nun mit den aus der geschlossenen Version bekannten 1,6-Liter-Benzinern aus der Kooperation mit PSA daher. Top-Triebwerk ist der turbogeladene Vierzylinder- Benzindirekteinspritzer im Cooper S, der mit einem formidablen Drehmomentverlauf überzeugt. Im extrem breiten Drehzahlband zwischen 1 600 und 5 000 Umdrehungen stehen 240 Nm bereit. Hinzu kommt ein angenehm kerniger Klang.

Als Verbrauch gibt der Hersteller 6,4 Liter je 100 Kilometer an, angesichts der Drehfreude des Motors und des hohen Fahrspaßpotentials, dürften es in der Praxis aber selbst bei moderater Fahrweise eher rund acht bis neun Liter sein.

TECHNISCHE DATEN

COOPER 1,6-Liter-Ottomotor mit 88 kW/120 PS

Verbrauch:
5,7 Liter auf 100 km
CO2-Ausstoß:
137 g/km, Schadstoffnorm Euro 4
Preis: ab 22 500 Euro.

COOPER S 1,6-Liter-Turbo- Benziner mit 128 kW/175 PS
Verbrauch:
6,4 Liter auf 100 Kilometer
CO2-Ausstoß:
153 g/km, Euro 4
Preis: ab 26 500 Euro.

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