Die Münchner haben die 5er-Baureihe jetzt behutsam modernisiert.

BMW beließ es beim Facelift für den Fünfer an der Front bei behutsamen Retuschen.
BMW beließ es beim Facelift für den Fünfer an der Front bei behutsamen Retuschen.

BMW beließ es beim Facelift für den Fünfer an der Front bei behutsamen Retuschen.

Nur wenig Änderungen auch im Innenraum.

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BMW beließ es beim Facelift für den Fünfer an der Front bei behutsamen Retuschen.

Düsseldorf. Elegant im Design, effizient im Fahren, sportlich im Auftritt. Die Fünfer-Baureihe von BMW fährt im Segment der Business-Limousinen auf der Pole Position. Über eine Million Einheiten haben die Münchener von der sechsten Generation bereits verkauft.

Nun, nach drei Jahren, überarbeitet BMW sein Erfolgsmodell dezent. Eine frischere Optik, sparsamere Motoren, mehr Komfort und eine bessere Ausstattung sollen die Konkurrenz wie den Audi „A6“ oder die „E-Klasse“ von Mercedes auch weiterhin auf Abstand halten. Zum Händler rollt der neue Fünfer am 20. Juli. Die Preise beginnen bei 39 900 Euro für den 518d.

Das alte und das neue Modell müssen schon direkt nebeneinander stehen, um optische Unterschiede auszumachen. Selten gingen die BMW-Stylisten mit so zarter Hand ans Werk wie dieses Mal. Aus gutem Grund: Fünfer Limousine wie Kombi zählen zu Topmodellen in Sachen Design. Die Proportionen sind stimmig, jede Falte sitzt. Warum also dem Wagen groß ans Blech gehen?

Zudem vermittelt der Hersteller den Besitzern der vorigen Serie nicht das Gefühl, ein altes Modell zu fahren. Die Scheinwerfer erhielten eine neue „Leuchtengrafik“. Gegen Aufpreis gibt es erstmals Voll- LED-Scheinwerfer. Feine Konturen im Grill sollen die Nieren stärker betonen. Chromeinfassungen in den Lufteinlässen setzen auf mehr Eleganz. Die seitlichen Blinker sind in die Außenspiegel gewandert, die Heckleuchten haben die Münchner umgestaltet. Am Heck ziert jetzt eine Chromleiste den Stoßfänger.

Die schöne neue Fünfer- Welt spielt sich vornehmlich unterm Blech ab. Zuerst die schlechte Nachricht: Den bisherigen Sechszylinder-Sauger im 530i streicht BMW ersatzlos. Es gibt nur noch Turbo- Aggregate. Und jetzt die gute: Alle übrigen Motoren erfüllen bereits die strenge, ab September 2014 gültige Abgasnorm Euro 6. Gewöhnlich gehen diese Maßnahmen mit einem Mehrverbrauch einher, doch konnten die Techniker dies unter anderem durch eine verbesserte Aerodynamik im Unterbodenbereich kompensieren.

ANTRIEB: BMW 530d Limousine, Dreiliter-Reihensechszylinder Diesel, 190 kW/258 PS bei 4 000 U/min, Spitze: 250 km/h

 

VERBRAUCH: 5,1 l/100 km

 

PREIS: 51 500 Euro

Neu im Programm ist der 518d als Einstiegsversion. Der bekannte Zweiliter-Selbstzünder leistet hier 105 kW/143 PS. Dank 360 Newtonmetern maximalem Drehmoment verspricht BMW nicht nur reichlich Elastizität aus niedrigen Drehzahlen, sondern für die 1,8-Tonnen-Limousine auch einen Normverbrauch von nur 4,5 Litern.

Fast genauso effizient ist der Geschäftsreisende mit 5,1 Litern pro 100 Kilometer im 530d zu Preisen ab 51 500 Euro unterwegs. Er genießt aber das deutlich souveränere Fahrgefühl, schon wegen der Leistung von 190 kW/258 PS. Der Dreiliter-Sechszylinder scheint schlicht maßgeschneidert für die Fünfer-Baureihe zu sein.

Er läuft so geschmeidig, sonor und kraftvoll, dass er den alten Firmen-Slogan „Aus Freude am Fahren“ einmal mehr untermauert. Hinzu kommt eine präzise Handlichkeit, wie sie in dieser Klasse nur BMW hinbekommt.

Auch beim Thema „Connectivity“ wollen die Bayern ihren Führungsanspruch ausbauen. Der Fünfer wird dabei nicht nur zum fahrenden Büro, sondern auch zu einer Art mobilem Endgerät. Eine SIM-Karte ist fest installiert. Verkehrsinfos kommen in Echtzeit auf den Bildschirm, Musik lässt sich aus der „Cloud“ herunterladen und Texte für E-Mails diktieren oder vorlesen. 19 Modellvarianten gibt es vom Fünfer.

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