Leichtmetallräder müssen nicht zwangsweise leichter als Stahlräder sein. Foto: Martin Schutt
Leichtmetallräder müssen nicht zwangsweise leichter als Stahlräder sein. Foto: Martin Schutt

Leichtmetallräder müssen nicht zwangsweise leichter als Stahlräder sein. Foto: Martin Schutt

dpa

Leichtmetallräder müssen nicht zwangsweise leichter als Stahlräder sein. Foto: Martin Schutt

Essen/Hannover (dpa/tmn) - Oft nennen Käufer von Leichtmetallrädern - auch Alufelgen genannt - die bessere Optik als Hauptargument für ihren Kauf. Außerdem sind sie leichter als Stahlräder, so die gängige Meinung. Und leichtere Räder reduzieren naturgemäß das Fahrzeuggewicht, wodurch der Spritverbrauch sinkt.

Doch aufgrund neuer technologischer Entwicklungen verfügen moderne Stahlräder über geringere, optimierte Wandstärken und sind nicht mehr so schwer wie früher, erklärt der Tüv Nord. Leichtmetallräder sind deshalb nicht grundsätzlich leichter als Stahlräder. Vor allem Radtypen mit großem Verwendungsbereich vom Kleinwagen bis zum SUV, die aus Aluminium gegossen sind, wiegen kaum weniger und sind zum Teil sogar schwerer als moderne Stahlräder vergleichbarer Größe.

Das Fazit: Stahlfelgen sind preislich attraktiv und robuster. Leichtmetallräder sind aber weiterhin für viele optisch attraktiver. Einen Gewichtsvorteil erreicht man mit gewichtsoptimierten Konstruktionen und modernen Fertigungsprozessen wie dem Flowforming (Rollwalzen).

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