Heil davongekommen: Abriebfeste Motorradjeans mit integrierten Protektoren können Rollerfahrer bei einem Sturz vor schlimmen Schürfwunden bewahren - darauf lässt dieser Dummy nach einem ADAC-Crashtest schließen. Foto: ADAC
Heil davongekommen: Abriebfeste Motorradjeans mit integrierten Protektoren können Rollerfahrer bei einem Sturz vor schlimmen Schürfwunden bewahren - darauf lässt dieser Dummy nach einem ADAC-Crashtest schließen. Foto: ADAC

Heil davongekommen: Abriebfeste Motorradjeans mit integrierten Protektoren können Rollerfahrer bei einem Sturz vor schlimmen Schürfwunden bewahren - darauf lässt dieser Dummy nach einem ADAC-Crashtest schließen. Foto: ADAC

dpa

Heil davongekommen: Abriebfeste Motorradjeans mit integrierten Protektoren können Rollerfahrer bei einem Sturz vor schlimmen Schürfwunden bewahren - darauf lässt dieser Dummy nach einem ADAC-Crashtest schließen. Foto: ADAC

München (dpa/tmn) - Schutzkleidung ist für Biker selbstverständlich - für die meisten Rollerfahrer jedoch nicht. Doch auch wenn sie viel langsamer unterwegs sind: Sie sollten sie tragen. Sonst zieht schon ein kleiner Ausrutscher womöglich schwere Verletzungen nach sich.

Angemessene Schutzbekleidung sollte nicht nur für Biker auf schweren Maschinen, sondern auch für Rollerfahrer eine Selbstverständlichkeit sein. Bereits bei einem Sturz mit Tempo 50 können sonst schwerste Verletzungen die Folge sein, wie die ADAC Experten des Technik-Zentrums in Landsberg am Lech in einem aktuellen Abwurfversuch nachgewiesen haben.

Sowohl klassische Büro-Outfits als auch normale Jeans bieten so gut wie keinen Schutz bei einem Sturz. Die Stoffe reißen an Schultern oder Oberschenkeln großflächig auf – schwere Hautabschürfungen sind die Folge. Besser sind spezielle Motorrad-Jeans mit abriebfestem Kevlar und eingearbeiteten Protektoren. Hier bleibt die Haut unversehrt. Ein guter Motorradjeans-Anzug kostet im Fachhandel rund 300 Euro, ein Overall um die 200 Euro. Der ADAC empfiehlt dringend, auch auf vermeintlich kurzen Fahrtstrecken, etwa innerhalb der Stadt, nicht auf Schutzbekleidung zu verzichten.

Bei den Abwurfversuchen wurde ein Dummy mit 50 km/h so auf die Straße gekippt, wie es in der Realität etwa bei einer panikartigen Vollbremsung oder beim Wegrutschen in einer Kurve der Fall ist. Die Versuche zeigten dabei die kombinierten Belastungen, die sich aus dem Aufschlag des Dummy-Körpers auf den Asphalt und der gleichzeitigen Rutschbewegung über die Straße für das Kleidungs- und Protektorenmaterial ergeben.

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