Porsche 918
Im Porsche 918 RSR versorgt eine rotierende Scheibe neben dem Fahrer die Elektromotoren des neuen Hybrid-Rennwagens mit Strom. Dieselbe Technologie hat sich im 911 GT3 R Hybrid bewährt.

Im Porsche 918 RSR versorgt eine rotierende Scheibe neben dem Fahrer die Elektromotoren des neuen Hybrid-Rennwagens mit Strom. Dieselbe Technologie hat sich im 911 GT3 R Hybrid bewährt.

Geiger/dpa/tmn

Im Porsche 918 RSR versorgt eine rotierende Scheibe neben dem Fahrer die Elektromotoren des neuen Hybrid-Rennwagens mit Strom. Dieselbe Technologie hat sich im 911 GT3 R Hybrid bewährt.

Detroit (dpa/tmn) - Knapp ein Jahr nach der Premiere der Studie 918 Spyder hat Porsche eine Rennversion des Hybrid-Sportwagens vorgestellt. Der 918 RSR wurde auf der North American International Autoshow (NAIAS, 10. bis 23. Januar) in Detroit enthüllt.

Das Coupé fürs Rennrund ist mit nur einem Sitz bestückt. Unter der Karbon-Karosserie arbeitet dem Hersteller zufolge ein V8-Verbrennungsmotor mit 414 kW/563 PS, der von zwei Elektromotoren mit jeweils 75 kW/102 PS unterstützt wird.

Strom für die E-Motoren liefert ein Schwungmassenspeicher, der anstelle des Beifahrersitzes im Wagen eingebaut ist. Er macht die Lithium-Ionen-Akkus, die den Spyder versorgen, überflüssig: Die Schwungmassentechnik speichert überschüssige Energie, die zum Beispiel beim Bremsen entsteht, durch die Rotation eines Schwungrades. Auf Knopfdruck wird sie beim Beschleunigen oder Überholen als Strom wieder abgegeben. Das Schwungrad kommt bereits im Porsche 911 GT3 R Hybrid zum Einsatz.

Zu den Fahrleistungen und dem Verbrauch machte Porsche noch keine Angaben. Doch dürfte der RSR ähnlich wie der bereits für eine Kleinserie versprochene 918 Spyder in gut 3,0 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 300 km/h erreichen.

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